Sep
09
2010
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Satz mit x

Ich hatte mich ja im Mai für ein Auslandssemester beworben. Nachdem die Entscheidung ewig auf sich warten lies und praktisch meinen gesamten Sommer blockiert hat, kam heute die Antwort. Oder besser gesagt: habe ich heute der Antwort hinterher telefonieren können.

Ihrem Antrag konnte leider nicht entsprochen werden.

Tja. War zwar anders geplant, aber hat auch die gute Seite, dass ich nicht innerhalb von zwei Wochen ein Visum besorgen, meine Wohnung vermieten und einen Flug buchen muss. Always look on the bride side of life…

Written by Andi in: Mathematik,Uni | Schlagwörter:
Jul
03
2010
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Museumsdiebstähle und farbenfrohe Beweise

Heute war der TdMfSS, also der Tag der Mathematik für Schülerinnen und Schüler unserer Fakultät. Zu dieser Gelegenheit kommen gut 500 Kinder aus den 5. – 10. Klassen freiwillig (!!) am Samstag an die Uni. Dort gibt es dann einen mathematischen Wettbewerb, Workshops und Vorträge. Nachdem ich in Dänemark so begeistert war von den Art Galleries, habe ich mich zu zwei Vorträgen überreden lassen.

Das Kunstgalerieproblem – Oder wie einfach man 100 Millionen bewacht hat dann auch etliche Schüler angelockt. In 40 Minuten haben wir dann über Polygone und Triangulierungen, über Schubfächer und Äpfel geredet. Das ist ja das schöne an diesem Thema: absolut elementare Methoden und trotzdem ein überraschendes Resultat. Wer wissen will, was obige Grafik mit der Bewachung von Museen zu tun hat, kann sich ja gerne mein Handout ansehen.

Written by Andi in: Mathematik | Schlagwörter: , ,
Mai
07
2010
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Mal sehen

Ich habe gerade den Briefumschlag mit meiner Bewerbung für ein Forschungssemster in den Vereinigten Staaten zugeklebt. Wenn alles gut läuft, bin ich ab Herbst an der University of California in Los Angeles. Das hängt natürlich ganz entscheidend davon ab, ob mich in der Zeit irgendjemand bezahlt. Zum Beispiel der DAAD…

Written by Andi in: Job,Mathematik | Schlagwörter: , ,
Mai
03
2010
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Epsilons, die Bahn und eine Überraschung

Heute hatte ich einen Vortrag im Doktorandenseminar: “Szemerédis Regularitätslemma – eine Einführung“. Den hat sich die Optimierungsgruppe gewünscht, um uns Graphentheoretiker wenigstens etwas verstehen zu können. Sie waren dann auch alle da und ich glaube, die wichtigsten Ideen habe ich ganz gut rüber gebracht. War also schon in guter Stimmung.

Am Abend habe ich dann einen Brief von der Bahn bekommen, in dem sie – großzügiger Weise – der Kündigung meiner Bahncard zustimmen, obwohl ich die Kündigungsfrist nicht eingehalten habe. Das spart mir dann voraussichtlich 230 Euro, die ich im kommenden Jahr garantiert nie reingefahren hätte. Deshalb sei die Bahn an dieser Stelle explizit gelobt für diese kulante Lösung!

Für die größte Überraschung des Tages hat aber sicher ein Kollege gesorgt. Nicht nur, dass der Kerl schon promoviert, obwohl er vier Jahre jünger ist als ich, jetzt wird er auch noch Papi. So jung und so erfolgreich – in jeder Hinsicht. Da kann ich nicht mithalten ;)

Written by Andi in: Job | Schlagwörter: ,
Apr
27
2010
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Yes, we do speak English

Ich bin gerade dabei mich für das nächste Auslandssemester zu bewerben, und da brauche ich einen Englischtest – na klar. Freundlicher Weise bietet die TUM einen entsprechenden Test an. Der findet im Eilverfahren statt, und unser Prüfer meint “We expect you to return with an improved english anyways.” Alles klar, und los geht’s: Leseverständnis, Hörverständnis und natürlich selbst sprechen. In den ersten beiden Teilen lernen wir von Namensgebungstraditionen der Sioux-Indianer, den verschiedenen Gattungen von Walen, seltsam-pseudowissenschaftlichem Determinismusgeschwurbel und den Gefahren von Büchern und Forschung zum Thema Gender- bzw. nationale Unterschiede. Anscheinend sind diese Texte standartisiert und kommen schon mit entsprechenden Fragebogen. Für Teil drei verteilt Charles Kärtchen mit Fragen, die wir anschließend selbst beantworten müssen. Und hier durfte er sich anscheinend selbst austoben. Eine kleine Kostprobe:

  • Imagine you have the power to prevent either an earthquake killing 20.000 people, and airplain crash killing 200 or a traffic accident killing a friend. Which would you prevent?
  • If you could choose to live the next 25 years in perfect happyness and then die immedeately, would you do so?
  • If you knew there would be a thermo-nuclear war one week from now, what would you do?
  • If you had the ability to kill people without a trace, who would you kill?

Das beweist mal wieder zwei Dinge: Im Schulunterricht wird man nicht auf die Fragen vorbereitet, die sich später im Leben stellen, und zweitens: Falls der Atomkrieg doch kommt, sollte man wenigstens eine Liste mit Leuten besitzen, die man schon lange umbringen wollte.

ps. Frage zwei würde ich gerne in 60 Jahren nochmals gestellt bekommen.

Written by Andi in: Job,Uni | Schlagwörter: ,

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