Mein erstes Mal: die Staaten
Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Vereinigten Staaten von Amerika betreten. Aus Gründen, die mir selbst nicht so ganz klar sind, fand ich das aufregender, als z.B. mein erster Besuch in Brasilien. Muss wohl an dem Mythos USA liegen. Jetzt bin ich jedenfalls hier. Nächste Woche besuche ich eine Konferenz und bis dahin will ich mit den Graphentheoretikern vor Ort zusammenarbeiten.
Flug und Anreise waren kein Problem, mein Hotel direkt neben dem Campus. So konnte ich schon am Nachmittag einen ersten Spaziergang durch die Universität unternehmen. Am Wochenende scheint in Emory nichts los zu sein, weshalb ich lediglich zwischen vielen beeindruckenden Bauten, die älteren allesamt mit Marmor verkleidet, wandeln konnte. Das Ganze liegt in einem Park, für den sich auch das Vier-Jahreszeiten oder Schloss Linderhof nicht schämen müssten. Ja, man hat Geld. Oder hatte, die neueren Gebäude scheinen dann doch etwas preisbewusster gebaut zu sein. Trotzdem alles sehr nett. Davon wird es in den kommenden Tagen sicher noch einige Bilder geben. Einstweilen eines der Eingangsportale des Campus:

Heute hatten wir die finale Präsentation in unserem Businessplan-Seminar. Nach 28 Jahren strikter ideologischer Verweigerung hatte ich mich ja dieses Semester in die Domäne der Betriebswirte vorgewagt. Und ich muss sagen, es war durchaus interessant und lohnenswert. Das lag natürlich auch daran, dass unser Referent von 

