Mai
14
2011
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Mein erstes Mal: die Staaten

Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Vereinigten Staaten von Amerika betreten. Aus Gründen, die mir selbst nicht so ganz klar sind, fand ich das aufregender, als z.B. mein erster Besuch in Brasilien. Muss wohl an dem Mythos USA liegen. Jetzt bin ich jedenfalls hier. Nächste Woche besuche ich eine Konferenz und bis dahin will ich mit den Graphentheoretikern vor Ort zusammenarbeiten.

Flug und Anreise waren kein Problem, mein Hotel direkt neben dem Campus. So konnte ich schon am Nachmittag einen ersten Spaziergang durch die Universität unternehmen. Am Wochenende scheint in Emory nichts los zu sein, weshalb ich lediglich zwischen vielen beeindruckenden Bauten, die älteren allesamt mit Marmor verkleidet, wandeln konnte. Das Ganze liegt in einem Park, für den sich auch das Vier-Jahreszeiten oder Schloss Linderhof nicht schämen müssten. Ja, man hat Geld. Oder hatte, die neueren Gebäude scheinen dann doch etwas preisbewusster gebaut zu sein. Trotzdem alles sehr nett. Davon wird es in den kommenden Tagen sicher noch einige Bilder geben. Einstweilen eines der Eingangsportale des Campus:

Written by Andi in: On Tour,Uni | Schlagwörter: , ,
Jan
25
2011
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Darauf hat die Welt gewartet

EquipYourLab - Logo Heute hatten wir die finale Präsentation in unserem Businessplan-Seminar. Nach 28 Jahren strikter ideologischer Verweigerung hatte ich mich ja dieses Semester in die Domäne der Betriebswirte vorgewagt. Und ich muss sagen, es war durchaus interessant und lohnenswert. Das lag natürlich auch daran, dass unser Referent von UnternehmerTUM ein sehr kompetenter Mann war. Die Einheiten (z.B. Kunden und Kundennutzen, Markt und Wettbewerb, Geschäftsidee,… ) waren stets gut konzipiert und präsentiert. Dass wir begleitend dazu eine eigene Geschäftsidee ausarbeiten und vorstellen mussten, hat den Lerneffekt (und auch die Motivation) nochmals potenziert. Und so konnten wir – mein Team bestand aus zwei promovierten Biologen und mir – heute EquipYourLab vorstellen. Dahinter verbirgt sich eine Onlineplattform, die die Beschaffung von Laborgeräten für Wissenschaftler vereinfacht, indem sie Produktinformationen übersichtlich aufbereitet und diese mit den Erfahrungswerten von Käufern kombiniert – so ähnlich wie das viele Preisvergleichsplattformen für Konsumgüter bereits tun. Natürlich ist es ungemein schwieriger, bei komplizierter Laborausstattung die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Deshalb: EquipYourLab – weil guter Rat nicht teuer sein muss.

Lieber Leser, falls Sie von dem Projekt genauso begeistert sind wie wir, dann schreiben Sie uns. Wir sind noch auf der Suche nach Investoren. Zur weiteren Information finden Sie hier unsere Präsentation sowie einen kurzen Businessplan.

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Nov
24
2010
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Perfekte Graphen zählen

Heute habe ich (endlich) unser Paper Perfect Graphs Of Fixed Density: Counting And Homogenous Sets eingereicht. Das ist ein Projekt, das aus meiner Diplomarbeit entstanden ist. Die wiederum ist auch schon über zwei Jahre alt, aber gut Ding will eben Weile haben. Ich erspar Euch an dieser Stelle eine Zusammenfassung unserer Erkenntnisse und sage einfach mal, dass ich sehr froh bin, dass das Ganze letztendlich die Form erreicht hat, die es hat.

Zufällig habe ich am gleichen Tag eine unterhaltsame Zusammenstellung von Veröffentlichungen gefunden, die aus verschiedenen Gründen abgelehnt wurden. Allesamt Veröffentlichungen, die richtungsweisend und absolut genial waren. In die Kategorie gehört unser Werk aber sicher nicht…

Written by Andi in: Mathematik | Schlagwörter: ,
Nov
04
2010
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Unternehmertum

Dieses Semester habe ich mich für ein Businessplan-Seminar eingeschrieben. Schließlich muss man ja vorbereitet sein, wenn einen die geniale Idee ereilt, die einen zum Internet-Milliardär macht. Als Hausaufgabe mussten wir diese Woche Kundenprobleme auf eine Plattform stellen, deren Lösung wir uns dann später widmen wollen.

Ich hatte ja schon lange eine nette Idee: Smartphones und Navigationsgeräte verknüpfen und damit eine Web 2.0-Variante der Mitfahrgelegenheit schaffen. Super hipp, super umweltfreundlich, super praktisch. Und es löst tatsächlich ein Problem, das alle Menschen ohne eigenes Auto haben.

Der einzige Haken an der Sache: die Idee ist zu gut, als dass ich sie als erster gehabt hätte. Immerhin weiß ich seit heute, dass es bereits ein Startup mit dem tollen Namen flinc gibt, das genau das macht.

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Okt
10
2010
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Im Westen nichts Neues

Seit zwei Jahren promoviere ich jetzt. Zwei Jahre, in denen ich ein Büro auf der Westseite unseres Lehrstuhlgangs hatte. Die Westseite ist nach allgemeiner Überzeugung die bessere Seite, weil es dort im Sommer kühler sei. Nur komisch, dass alle drei Professoren ihre Büros auf der Ostseite haben; Olly und ich seit Anfang Oktober auch. Hier ein kleiner Vergleich der Aussicht:


Und wenn auch meine Grünlilien von der Sonne versengt werden: Der Ausblick ist es wert!

ps. Die Panoramen sind ein erster Versuch mit der open-source Software Hugin.

Written by Andi in: Fotos,Job | Schlagwörter: , ,

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