Die letzten Tage (in Berlin)
Die letzte Woche vergeht wie erwartet viel zu schnell. Das liegt vor allem daran, dass die Kursteilnehmer doch noch soetwas wie Gruppendynamik entwickeln. Am Mittwoch Abend gehen wir zusammen zum Bouldern, das heißt, wir klettern in einer Halle an Wänden (und Decken), die so niedrig sind, dass ein paar Schaumstoffmatten am Boden als Sicherung ausreichen. Anspruchsvoll und anstrengend kann das trotzdem sein. Nach zwei Stunden sind meine Hände großflächig getapet und ich bin so platt, dass ich nur noch einen halben Klimmzug schaffe. Aber fürs erste Mal war es garnicht schlecht. Wir lassen den Abend gemeinsam beim Mexikaner ausklingen, und ich komme erst um eins nach Hause. Donnerstag wird es genauso spät, weil wir bei Chiara eingeladen sind, die für uns italienische Pasta kocht. Auch sehr nett.
Pavel scheint in der letzten Kurswoche nochmals anzuziehen. Am Donnerstag besprechen wir sechs offene Übungsaufgaben in nicht mal einer Stunde. Schließlich gibt er uns noch einige offene Probleme und einen Stapel Paper für weitere Vorstöße in das Reich der Punktkonfigurationen mit auf den Weg. Ich nehme mir vor, bei Gelegenheit nochmal in das Thema einzusteigen. Interessant war’s nämlich schon.
Das Fazit aus meinem ersten Doc-Course ist durchaus positiv. Das war ja nach der eher schwachen ersten Woche nicht unbedingt zu erwarten. Ob es mir was für meine Diss gebracht hat, kann ich wohl erst in drei Jahren sagen. Aber eine gute Erfahrung war es auf alle Fälle. Und die drei Wochen Berlin habe ich auch voll ausgenutzt.




Der Herr am linken Bildrand heißt Adolph Freiherr Knigge ist wohl den meisten als Ratgeber für gute Manieren bekannt. Wie mich