Apr
09
2012
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There’s no such thing as a free lunch

Die Erkenntnis, dass es auf dieser Welt nichts umsonst gibt, ist nicht gerade neu. Und auch in der digitalen Welt des Internets gibt es nichts umsonst. Jedenfalls nicht, wenn es um die neusten Produkte mit dem Apfel geht. So durfte ich dieses Wochenende einem nicht gelieferten Smartphone hinterherrecherchieren. Gleich vorneweg:

Wenn ein Shop 15 Prozent billiger als alle Konkurrenten ist, werde ich misstrauisch. Meistens hilft es dann schon, nach Erfahrungen anderer Kunden zu googlen. Wenn der Laden zudem nur Vorauskasse anbietet, ist mir das Ganze meistens zu riskant.

In diesem Fall wäre die Sache auch ziemlich deutlich gewesen: Google hat eine Suchanfrage zum Shopbetreiber von “<Vorname> <Nachname>” zu “<Vorname> <Nachname> Betrug” autovervollständigt… Damit hat sich das Angebot als such a thing as free lunch erwiesen – und das gibt es ja bekanntlich nicht.

ps.Aber der Onlineshop sieht so professionell aus.” ist kein Hinweis darauf, dass der Anbieter seriös ist. Auch Kriminelle können Webdesign.

Written by Andi in: Internet | Schlagwörter: ,
Dez
03
2011
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Löschen statt sperren

Was hat die Netzgemeinde vor zwei Jahren alles unternommen, um die Internetsperren von Frau von der Leyen zu verhindern. Es gab die größte online-Petition, die der Bundestag bis heute gesehen hat, Zensursula überschwemmte das Internet und etliche Netzmenschen taten sogar das, was Netzmenschen sonst nie tun: sie demonstrierten auf der Straße. Die klare Botschaft “Löschen statt sperren” drang trotzdem nicht zu den politischen Entscheidungsträgern durch. Oder das Thema war im Wahlkampf einfach zu unwiderstehlich, um hier nach Faktenlage zu entscheiden. So oder so: Diese Woche hat der Bundestag das so genannte Zugangserschwerungsgesetz vorzeitig außer Kraft gesetzt – “Löschen statt sperren ist der richtige Weg” sagt unsere Justizministerin jetzt.

Ich verbuche das als späten Sieg der Vernunft über den deutschen Parlamentarismus. Dass das Gesetz jemals eine Mehrheit im Bundestag bekommen hat, ist eine andere Sache…

Written by Andi in: Internet | Schlagwörter: ,
Apr
20
2011
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Gratis-Tipp: Datenschutz für Einsteiger

Liebe Massen-Email-Versender

An dieser Stelle sind nicht die Spammer gemeint, die wohl als unbelehrbar gelten dürften. Nein, hier mögen sich alle Vereinsvorstände, Ortsvorsitzende und Gewerbetreibende, sowie private Emailbegeisterte angesprochen fühlen. Wenn ihr mir oder der großen weiten Welt die neusten Pläne für das Frühlingsfest, den Kommunalwahlkampf oder die Gartenausstellung schickt, oder wenn ihr einfach nur alle eure Freunde mit den neusten Katzenbildern beglücken wollt, warum schickt ihr dann immer gleich euer gesamtes Adressbuch für alle lesbar mit? Wer einfach die gesammelten Adressen in “An:” oder “CC:” abkippt, der sollte doch inzwischen wissen, dass dann auch alle Empfänger diese Adressen mitlesen können. Und nicht nur das…

Wenn ihr also nicht wollt, dass alle Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung den Tilo-Sarrazin-Newletter abonniert bekommen, und der ödp-Kreisverband den Tweets von Guido Westerwelle folgt, während die Kunden vom Biohof zum Betriebssport bei BASF angemeldet werden, dann verwendet in Zukunft das “BCC:”. Oder richtet einfach einen ordentlichen Newsletter ein, für den es ein Opt-In gibt. Wir Deutschen halten uns doch sonst auch so gerne an Vorschriften. Warum nicht ausnahmsweise dann, wenn es wirklich einen Sinn hat?

Beste Grüße
Eintrag 312 auf eurer Empfängerliste

Written by Andi in: Internet | Schlagwörter: , ,
Feb
19
2011
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Ein Adeltstitel reicht doch auch!

Unsere Presse stürzt sich ja gerade mit Vergnügen auf die Plagiatsvorwürfe um die Promotion des bis dato wohl beliebtesten CSU-Politikers. Und während die Artikel der großen Leitmedien immer die gleichen drei Brocken Information wiederkäuen, dürften sie wohl kaum den Standards genügen, die sie dabei selbst anlegen. Erfrischend anders ist hier das Projekt GuttenPlag, in dem sich die Netzgemeinde daran gemacht hat, etwaige Quellen mit den Formulierungen aus zu Guttenbergs Promotion zu verknüpfen. So kann sich jeder selbst einen Eindruck von der Stichhaltigkeit der Vorwürfe machen. Transparent und nachprüfbar – so muss Information präsentiert werden!

Plagiator (Quelle: http://de.guttenplan.wikia.com)Nach aktuellem Stand sind auf zwei von drei Seiten der Arbeit Passagen aufgetaucht, die nicht oder nur unzureichend als Zitat gekennzeichnet sind. Bei der Stichprobe, die ich mir angeschaut habe, sah das eher so aus, als ob die fraglichen Texte auch nie als Zitat erscheinen sollten, da sie teilweise umformuliert wurden. Das dürfte sich kaum als Versehen oder harmlose Schlamperei abwiegeln lassen. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.

Fazit für alle: Internetkollaboration in Bestform, so funktioniert die moderne Wissensgesellschaft!
Fazit für Freiherrn: Wer einen Adelstitel und zehn Vornamen hat braucht eigentlich keinen weiteren Titel, oder? Falls sie in Kürze Ihren akademischen Grad vermissen sollten, würde ich Ihnen als ehemaliger Wirtschaftsminister z.B. folgendes Thema empfehlen: Ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Fläche unter der Neuverschuldungskurve

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Jan
25
2011
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Darauf hat die Welt gewartet

EquipYourLab - Logo Heute hatten wir die finale Präsentation in unserem Businessplan-Seminar. Nach 28 Jahren strikter ideologischer Verweigerung hatte ich mich ja dieses Semester in die Domäne der Betriebswirte vorgewagt. Und ich muss sagen, es war durchaus interessant und lohnenswert. Das lag natürlich auch daran, dass unser Referent von UnternehmerTUM ein sehr kompetenter Mann war. Die Einheiten (z.B. Kunden und Kundennutzen, Markt und Wettbewerb, Geschäftsidee,… ) waren stets gut konzipiert und präsentiert. Dass wir begleitend dazu eine eigene Geschäftsidee ausarbeiten und vorstellen mussten, hat den Lerneffekt (und auch die Motivation) nochmals potenziert. Und so konnten wir – mein Team bestand aus zwei promovierten Biologen und mir – heute EquipYourLab vorstellen. Dahinter verbirgt sich eine Onlineplattform, die die Beschaffung von Laborgeräten für Wissenschaftler vereinfacht, indem sie Produktinformationen übersichtlich aufbereitet und diese mit den Erfahrungswerten von Käufern kombiniert – so ähnlich wie das viele Preisvergleichsplattformen für Konsumgüter bereits tun. Natürlich ist es ungemein schwieriger, bei komplizierter Laborausstattung die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Deshalb: EquipYourLab – weil guter Rat nicht teuer sein muss.

Lieber Leser, falls Sie von dem Projekt genauso begeistert sind wie wir, dann schreiben Sie uns. Wir sind noch auf der Suche nach Investoren. Zur weiteren Information finden Sie hier unsere Präsentation sowie einen kurzen Businessplan.

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,

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