Jun
05
2011
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Software-Tipp

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als man außer einem Pin für die EC-Karte keine Passwörter hatte? Es ist vielleicht schwer vorzustellen, aber vor 15 Jahren musste sich der durchschnittliche Mensch gerade mal vier Zeichen merken, um alle geschäftlichen Dinge erledigen zu können. Durch das Internetzeitalter ist der Bedarf an persönlichen Geheimnissen exponentiell gestiegen. Um ein lausiges Buch zu kaufen brauche ich heute Passwörter für den Rechner, das Emailkonto, Amazon und Pay-Pal. Und das ist nur eines von vielen Beispielen: Online-Shops, Foren, soziale Netzwerke, Newsletter, … Die ganze Welt will plötzlich Passwörter von mir. Dass die Wiederverwendung von Passwörtern eine ganz schlechte Idee ist, dürfte sich inzwischen auch herumgesprochen haben. Bleibt also nur ein exorbitantes Gedächtnis. Oder technische Hilfe in Form einer Passwort-Datenbank. Ein gutes Programm ist hier keepass. Dieses OpenSource-Tool speichert Zugangsdaten gut verschlüsselt in einer Datenbank. Zum Zugriff muss man sich lediglich ein Masterpasswort merken, das beim Starten angefordert wird. Anschließend können alle Logins einfach mit Copy und Paste übertragen werden. Und wieder reicht ein Passwort für alle Anwendungen.

Written by Andi in: Angetestet,Computer | Schlagwörter: , , ,
Feb
04
2011
0

Meine Daten – sicher sie sind

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So oder so ähnlich sieht jetzt meine Festplatte aus. Das war sogar gewollt. Da mein Notebook demnächst zur Reparatur muss, habe ich beschlossen, meine Festplatte zu verschlüsseln. Ist wie immer eine viel größere Aktion geworden, als geplant. Dabei bringt Ubuntu eigentlich schon alles mit, was man bräuchte (cryptsetup und luks). Aber mit einem falschen Konfigurationsparameter und einer vergessenen Zeile in der fstab lässt sich das Prozedere beinahe beliebig verkomplizieren. Aber hey: auf diese Weise habe ich etwas über initramdisks und den Systemstart gelernt. Dem Orakel sei Dank…

Wer sich für die technischen Details interessiert, darf gerne in mein Wiki schauen. Dort schreibe ich seit drei Jahren zusammen, wasimmer ich für nützlich halte.

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter: , ,
Dez
28
2010
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27C3: Halbzeitbilanz

Am Abend des zweiten Tages ist es Zeit für einen kurzen Zwischenstand: Der 27. Chaos Communication Congress hat mich bisher nicht so begeistert, wie die Ausgabe des vergangenen Jahres. Vielleicht waren dieses Mal die Erwartungen meinerseits einfach höher. Andererseits waren die Hälfte der Vorträge, die ich bisher gehört habe, wirklich nicht berauschend. Glückliche Ausnahmen waren die Vorträge von Bruce Dang (Adventures in analyzing Stuxnet), Karsten Nohl (Wideband GSM Sniffing) und von FX (Building Custom Disassemblers). Karsten Nohl beschäftigt sich mit dem Abhören von GSM-Verkehr (Sprache und SMS) und hat live on stage demonstriert, wie man mit vier gebrauchten Handys und einem Notebook Handygespräche abfängt und entschlüsselt. Alles was man dazu braucht sind ein paar Skripte und 2TB von Rainbow-Tables. Bruce Dang und FX haben sich mit dem Virus des Jahres – Stuxnet – beschäftigt. Besonders interessant war hier die Sicht von Mr. Dang, der für Microsoft arbeitet und erzählt hat, wie die Redmonder innerhalb von zwei Tagen Stuxnet analysiert und die fünf Verwundbarkeiten (davon vier bisher unbekannte, sog. Zeroday-Exploits) gefunden und gefixt haben. FX hat sich dann mit dem eingeschleusten Siematic7-Code beschäftigt. Die einhellige Meinung der Experten: da hat jemand unglaublich präzise gearbeitet und wirklich zuverlässige und kritische Sicherheitslücken genutzt. Virusqualität, die sicher kein privater Hacker so liefert…

Written by Andi in: Computer,On Tour | Schlagwörter: , ,
Dez
27
2010
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Wir kommen in Frieden…

So lautet das Motte des diesjährigen Chaos Communication Congress. Wir sind wieder in Berlin und erwarten vier tolle Konferenztage.

Nachdem die Anreise gestern trotz deutschem Dauerwinter reibungslos funktioniert hatte, haben wir uns schon gestern Abend die Armbänder für den Einlass besorgt. Deshalb sitzen wir jetzt im Saal und warten auf die Keynote während hunderte anderer Teilnehmer noch bei Minusgraden in der Schlange stehen.

Um unseren Nerdstatus zu unterstreichen, haben wir gestern Abend noch Bootzeiten gegeneinander gestoppt. Hat sich halt angeboten:

Betriebssystem Login Desktop
Windows 7 Professional 1.08.68 1.33.19
Mac OS 10.5 - 1.35.46
Ubuntu 10.10 0.40.49 1.09.86

Natürlich sagt Georg zurecht, dass man ein Macbook nie ausschaltet. Deshalb hier die Wakeup-Zeiten aus dem Standby (Suspend-to-ram):

Betriebssystem Desktop
Windows 7 Professional 0.06.03
Mac OS 10.5 0.05.05
Ubuntu 10.10 0.11.01
Written by Andi in: Computer,On Tour | Schlagwörter: , ,
Nov
25
2010
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Diebstahl – sicher?

Dreist aber wahr: Heute wurde an unserem Lehrstuhl am helllichten Tag ein Notebook gestohlen. Das muss man sich einmal vorstellen. Irgendjemand war so verfroren, um drei Uhr nachmittags durch einen Bürogang mit vielen offenen Türen und vielen Leuten, die von ihrem Schreibtisch jeden sehen können, zu spazieren, ein unbeaufsichtigtes Notebook einzupacken und wieder durch den gleichen Gang zu verschwinden. Und keiner hat’s gemerkt!

Ich habe das zum Anlass genommen, mich über diese Kabelschlösser für Notebooks zu informieren. So mit Stahlkabel und Schlüssel und Herstellerversprechungen. Gefunden habe ich folgendes Video. Soviel zur Sicherheit…

Written by Andi in: Job | Schlagwörter: , ,

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