Jun
01
2009
0

Noch mehr Berlin

Und Freitag war tatsächlich ein produktiver Tag. Wir haben von halb elf bis abends um sieben über ein Kapitel aus meiner Diplomarbeit gegrübelt, aus der nun eine kleine Veröffentlichung wird. Sehr spannend! Insbesondere ist es immer wieder faszinierend, wie organisiert und effizient das Nachdenken mit zwei Profis wie Anusch und Julia funktioniert – auch wenn ich oft nur daneben sitze und versuche, dranzubleiben.
Das Wochenende habe ich eher gemütlich verbracht. Erstens, weil ich Besuch von Julia hatte, und zweitens, weil das Wetter eher mäßig war. So hatte ich nochmal einige Stunden am Schreibtisch. Daneben war ich im Jüdischen Museum, welches wirklich sehr sehenswert ist. Sowohl die Architektur, wie auch die Ausstellung, die sich der über tausendjährigen Geschichte des Judentums in Europa widmet. Hier habe ich vier Stunden verbracht, aber es hätten auch gerne mehr sein können. Am Sonntag war Karneval der Kulturen, was hauptsächlich eine kunterbunte Parade durch Kreuzberg ist. Hier trommeln, tanzen und turnen scheinbar alle Nationen, die in Berlin leben, und das sind viele.
Karneval 1
Karneval 2
Karneval 3
Karneval 4
Julia fährt am Sonntag wieder und am gleichen Abend landet David. Gemeinsam bummeln wir am Montag über Berlins Plätze und Straßen, und ich bekomme eine persönliche Führung durch über 30 Jahre Berliner Geschichte.

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Mai
28
2009
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DocCourse in Berlin

Seit Montag bin ich in Berlin, um an einem so genannten DocCourse teilzunehmen. Das ist ein Seminar speziell für Doktoranden und solche, die es werden wollen. In einem dreiwöchigen Kurs haben wir Vorlesungen und Übungen zu einem speziellen Thema der Graphentheorie. Konkret beschäftigen wir uns mit Combinatorics of Point Configurations, also den möglichen Anordnungen von Punkten. Soviel ich gehört habe, ist unser Dozent Pavel Valtr Experte auf diesem Gebiet und extra aus Prag angereist. Die Teilnehmer sind teilweise noch viel weiter unterwegs gewesen: aus Oxford, Rom, Budapest, Harvard und Calgary kommen sie.
Leider waren die ersten beiden Tage (Kurs ist immer nur dienstags und donnerstags) sehr langsam. Das Thema des ersten Tages war annähernd identisch zu dem letzten Übungsblatt der Extremalen Kombinatorik daheim, und heute haben wir fast den ganzen Tag über die Aufgaben vom Dienstag diskutiert. Leider ist dabei nicht viel rumgekommen. Vielleicht wird ja nächste Woche besser…
Von den Teilnehmern hätte ich mir auch mehr erwartet. Dass die Leute aus Berlin wenig Zeit haben, weil sie ihren ganzen Alltag vor Ort managen müssen, kann man ihnen nicht vorwerfen. Aber auch die Internationals scheinen wenig Interesse an gemeinsamen Aktivitäten zu haben. Heute haben wir es zum ersten Mal geschafft, gemeinsam am Abend etwas zu unternehmen: wir waren im Bodemuseum.
Morgen wird wohl der produktivste Tag der Woche. Julia kommt, und wir treffen uns bei Anusch, um an einem Projekt zu arbeiten. Schon lustig, dass wir dazu erst kommen, wenn wir alle nach Berlin fahren.

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Jun
01
2007
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Freiheit in Berlin

Diese Woche war ich auf einem Kompaktseminar in Berlin. “Erziehung zur Freiheit” war angekündigt. Thematisch in ich dann doch überrascht worden, aber das Thema kann natürlich breit interpretiert werden. Außerdem sind KAS-Seminare schon wegen den Teilnehmern immer interessant.
Die Referenten erzählten uns von der 15. Shell Jungendstudie, Sozialforschung mit Hilfe der Sinus Millieus, die man vielleicht schon aus der Schule kennt, von den modernen Anforderungen an das Bildungssystem und natürlich von PISA und der starken Korellation zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Mit einer kleinen Ausnahme waren alle Vorträge sehr informativ und wenn wir die Zeit gehabt hätten, hätten wir natürlich stundenlang diskutiert. Aber das Programm ist immer sehr dicht, was auch seine Vorteile hat: so blieb noch Zeit, die Stadt etwas kennen zu lernen, abends wegzugehen und gemeinsam das Bode-Museum zu besuchen. Dabei hatten wir eine Führerin, die Frau Dr. Menzel treffend mit “… nicht von dieser Welt…” beschrieb. Aber es war sicherlich die intellektuellste Führung, die ich je in einem Museum hatte. (“… wenn sie das jetzt ins Griechische übersetzen und nur einen Vokal ändern, dann kommen sie zu…“). Insgesamt also wieder ein perfektes Seminar in einer Stadt, die man durchaus öfter besuchen könnte.

Berlin bei Nacht
Einen der Abende nutze ich, um ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Leider ohne Stativ.
In der CDU-Bundesgeschäftsstelle
Gruppenbilde in der Bundesgeschäftsstelle der CDU.

Mehr Bilder gibt es hier.

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