Jun
05
2011
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Software-Tipp

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als man außer einem Pin für die EC-Karte keine Passwörter hatte? Es ist vielleicht schwer vorzustellen, aber vor 15 Jahren musste sich der durchschnittliche Mensch gerade mal vier Zeichen merken, um alle geschäftlichen Dinge erledigen zu können. Durch das Internetzeitalter ist der Bedarf an persönlichen Geheimnissen exponentiell gestiegen. Um ein lausiges Buch zu kaufen brauche ich heute Passwörter für den Rechner, das Emailkonto, Amazon und Pay-Pal. Und das ist nur eines von vielen Beispielen: Online-Shops, Foren, soziale Netzwerke, Newsletter, … Die ganze Welt will plötzlich Passwörter von mir. Dass die Wiederverwendung von Passwörtern eine ganz schlechte Idee ist, dürfte sich inzwischen auch herumgesprochen haben. Bleibt also nur ein exorbitantes Gedächtnis. Oder technische Hilfe in Form einer Passwort-Datenbank. Ein gutes Programm ist hier keepass. Dieses OpenSource-Tool speichert Zugangsdaten gut verschlüsselt in einer Datenbank. Zum Zugriff muss man sich lediglich ein Masterpasswort merken, das beim Starten angefordert wird. Anschließend können alle Logins einfach mit Copy und Paste übertragen werden. Und wieder reicht ein Passwort für alle Anwendungen.

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Mai
19
2011
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Auf Nahrungssuche – Teil 2

Ich hatte ja schon so eine Vorahnung. Der leise Verdacht, dass das mit dem Essen hier schwierig werden könnte. Und auf dem Campus ist es tatsächlich eine Herausforderung, etwas zu finden, das man auch essen würde, wenn man nicht demnächst verhungern würde. Aber hey! Ich habe einen – wenn man meinen deutschen Bürokollegen glauben darf den einzigen – brauchbaren Supermarkt gefunden. Dort gibt es neben vielen lokalen Spezialitäten (hmhmrr…) auch vieles, was man in Europa kaufen würde. Aber seht selbst.

Written by Andi in: On Tour | Schlagwörter: , ,
Mai
18
2011
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Auf Nahrungssuche – Teil 1

Der nun folgende Restauranttipp ist mir schon seit Samstag bekannt. Es handelt sich quasi um die erste Adresse, die ich in Atlanta aufgesucht habe. Natürlich war dieser Fund reiner Zufall, hatte ich doch weder den Gault Millau noch einen anderen Restaurantführer gelesen. Erst als ich die zahlreichen Preise im Gastraum sah, wurde mir klar, dass ich eine erstklassige Wahl getroffen hatte. Immerhin fünf Mal im vergangenen Jahrzehnt konnte sich der Mediterranean Grill den Titel Atlanta’s finest in der Rubrik Mediterranean Kitchen sichern. Und dies völlig zu recht! Das hiesige Kebab braucht den Vergleich mit anderen Spitzenküchen, wie beispielsweise meinem Stammdöner in der Feilitzschstraße, nicht zu scheuen. Wie bei erstklassigen Häusern üblich, waren die Gänge so dimensioniert, dass auch ein ausgedehntes Menü kein Völlegefühl aufkommen lassen würde. Allein, ich zog es vor, meine kulinarische Eskapade im nahegelegenen Subway fortzusetzen.

Nachsatz: Wenn in einer Millionenstadt wie Atlanta ein Restaurantpreis an ein derartiges Etablissement vergeben wird, lässt das nur zwei Deutungen zu. Die Stadt ist wirklich kulinarisch Sahelzone (was wir nicht hoffen wollen), oder jedes Restaurant hat hier seinen eigenen Preis, den es regelmäßig gewinnt.

Written by Andi in: Angetestet,On Tour | Schlagwörter: , ,
Mrz
14
2011
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Alltagsfreuden

Ganz klar einer der Höhepunkte brasilianischen Lebens: das Essen. Obst, Gemüse und das beste Rindfleisch der Welt! Da alles einheitlich nach Gewicht abgerechnet wird, habe ich mich auf Trennkost verlagert. Reis, Nudeln und Kartoffeln in Deutschland und Steak in Brasilien. Das hält auch die Transportwege kurz ;)

Written by Andi in: On Tour,Sao Paulo | Schlagwörter: ,
Feb
19
2011
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Ein Adeltstitel reicht doch auch!

Unsere Presse stürzt sich ja gerade mit Vergnügen auf die Plagiatsvorwürfe um die Promotion des bis dato wohl beliebtesten CSU-Politikers. Und während die Artikel der großen Leitmedien immer die gleichen drei Brocken Information wiederkäuen, dürften sie wohl kaum den Standards genügen, die sie dabei selbst anlegen. Erfrischend anders ist hier das Projekt GuttenPlag, in dem sich die Netzgemeinde daran gemacht hat, etwaige Quellen mit den Formulierungen aus zu Guttenbergs Promotion zu verknüpfen. So kann sich jeder selbst einen Eindruck von der Stichhaltigkeit der Vorwürfe machen. Transparent und nachprüfbar – so muss Information präsentiert werden!

Plagiator (Quelle: http://de.guttenplan.wikia.com)Nach aktuellem Stand sind auf zwei von drei Seiten der Arbeit Passagen aufgetaucht, die nicht oder nur unzureichend als Zitat gekennzeichnet sind. Bei der Stichprobe, die ich mir angeschaut habe, sah das eher so aus, als ob die fraglichen Texte auch nie als Zitat erscheinen sollten, da sie teilweise umformuliert wurden. Das dürfte sich kaum als Versehen oder harmlose Schlamperei abwiegeln lassen. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.

Fazit für alle: Internetkollaboration in Bestform, so funktioniert die moderne Wissensgesellschaft!
Fazit für Freiherrn: Wer einen Adelstitel und zehn Vornamen hat braucht eigentlich keinen weiteren Titel, oder? Falls sie in Kürze Ihren akademischen Grad vermissen sollten, würde ich Ihnen als ehemaliger Wirtschaftsminister z.B. folgendes Thema empfehlen: Ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Fläche unter der Neuverschuldungskurve

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,

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