Jan
25
2011
0

Darauf hat die Welt gewartet

EquipYourLab - Logo Heute hatten wir die finale Präsentation in unserem Businessplan-Seminar. Nach 28 Jahren strikter ideologischer Verweigerung hatte ich mich ja dieses Semester in die Domäne der Betriebswirte vorgewagt. Und ich muss sagen, es war durchaus interessant und lohnenswert. Das lag natürlich auch daran, dass unser Referent von UnternehmerTUM ein sehr kompetenter Mann war. Die Einheiten (z.B. Kunden und Kundennutzen, Markt und Wettbewerb, Geschäftsidee,… ) waren stets gut konzipiert und präsentiert. Dass wir begleitend dazu eine eigene Geschäftsidee ausarbeiten und vorstellen mussten, hat den Lerneffekt (und auch die Motivation) nochmals potenziert. Und so konnten wir – mein Team bestand aus zwei promovierten Biologen und mir – heute EquipYourLab vorstellen. Dahinter verbirgt sich eine Onlineplattform, die die Beschaffung von Laborgeräten für Wissenschaftler vereinfacht, indem sie Produktinformationen übersichtlich aufbereitet und diese mit den Erfahrungswerten von Käufern kombiniert – so ähnlich wie das viele Preisvergleichsplattformen für Konsumgüter bereits tun. Natürlich ist es ungemein schwieriger, bei komplizierter Laborausstattung die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Deshalb: EquipYourLab – weil guter Rat nicht teuer sein muss.

Lieber Leser, falls Sie von dem Projekt genauso begeistert sind wie wir, dann schreiben Sie uns. Wir sind noch auf der Suche nach Investoren. Zur weiteren Information finden Sie hier unsere Präsentation sowie einen kurzen Businessplan.

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Nov
04
2010
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Unternehmertum

Dieses Semester habe ich mich für ein Businessplan-Seminar eingeschrieben. Schließlich muss man ja vorbereitet sein, wenn einen die geniale Idee ereilt, die einen zum Internet-Milliardär macht. Als Hausaufgabe mussten wir diese Woche Kundenprobleme auf eine Plattform stellen, deren Lösung wir uns dann später widmen wollen.

Ich hatte ja schon lange eine nette Idee: Smartphones und Navigationsgeräte verknüpfen und damit eine Web 2.0-Variante der Mitfahrgelegenheit schaffen. Super hipp, super umweltfreundlich, super praktisch. Und es löst tatsächlich ein Problem, das alle Menschen ohne eigenes Auto haben.

Der einzige Haken an der Sache: die Idee ist zu gut, als dass ich sie als erster gehabt hätte. Immerhin weiß ich seit heute, dass es bereits ein Startup mit dem tollen Namen flinc gibt, das genau das macht.

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Sep
09
2010
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Satz mit x

Ich hatte mich ja im Mai für ein Auslandssemester beworben. Nachdem die Entscheidung ewig auf sich warten lies und praktisch meinen gesamten Sommer blockiert hat, kam heute die Antwort. Oder besser gesagt: habe ich heute der Antwort hinterher telefonieren können.

Ihrem Antrag konnte leider nicht entsprochen werden.

Tja. War zwar anders geplant, aber hat auch die gute Seite, dass ich nicht innerhalb von zwei Wochen ein Visum besorgen, meine Wohnung vermieten und einen Flug buchen muss. Always look on the bride side of life…

Written by Andi in: Mathematik,Uni | Schlagwörter:
Apr
27
2010
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Yes, we do speak English

Ich bin gerade dabei mich für das nächste Auslandssemester zu bewerben, und da brauche ich einen Englischtest – na klar. Freundlicher Weise bietet die TUM einen entsprechenden Test an. Der findet im Eilverfahren statt, und unser Prüfer meint “We expect you to return with an improved english anyways.” Alles klar, und los geht’s: Leseverständnis, Hörverständnis und natürlich selbst sprechen. In den ersten beiden Teilen lernen wir von Namensgebungstraditionen der Sioux-Indianer, den verschiedenen Gattungen von Walen, seltsam-pseudowissenschaftlichem Determinismusgeschwurbel und den Gefahren von Büchern und Forschung zum Thema Gender- bzw. nationale Unterschiede. Anscheinend sind diese Texte standartisiert und kommen schon mit entsprechenden Fragebogen. Für Teil drei verteilt Charles Kärtchen mit Fragen, die wir anschließend selbst beantworten müssen. Und hier durfte er sich anscheinend selbst austoben. Eine kleine Kostprobe:

  • Imagine you have the power to prevent either an earthquake killing 20.000 people, and airplain crash killing 200 or a traffic accident killing a friend. Which would you prevent?
  • If you could choose to live the next 25 years in perfect happyness and then die immedeately, would you do so?
  • If you knew there would be a thermo-nuclear war one week from now, what would you do?
  • If you had the ability to kill people without a trace, who would you kill?

Das beweist mal wieder zwei Dinge: Im Schulunterricht wird man nicht auf die Fragen vorbereitet, die sich später im Leben stellen, und zweitens: Falls der Atomkrieg doch kommt, sollte man wenigstens eine Liste mit Leuten besitzen, die man schon lange umbringen wollte.

ps. Frage zwei würde ich gerne in 60 Jahren nochmals gestellt bekommen.

Written by Andi in: Job,Uni | Schlagwörter: ,
Jan
21
2010
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Auf zu neuen Ufern

Ich hatte ja schon gelegentlich erwähnt, dass ich mit meinem bisherigen Thema in der Promotion nicht direkt glücklich geworden bin. Nach fast einem Jahr ohne wirkliches Ergebnis ist langsam aber sicher auch die Motivation beim Teufel. Deshalb habe ich mit meinem Chef beschlossen, die planaren Subgraphen erst Mal auf Eis zu legen.
Seit heute habe ich ein neues Thema. Wahrscheinlich technischer und schwieriger, dafür gibt es hier schon mehr Vorarbeit. Konkret soll ich auf Julias Dissertation aufbauend, ein Ergebnis verallgemeinern. Der Arbeitstitel ist momentan BolKom for growing degrees. Das heißt: Julia hat die Vermutung von Bollobás und Komlós bewiesen, und dort werden spannende Subgraphen mit konstantem Maximalgrad eingebettet. Nun ist die Frage, ob das auch für Graphen mit wachsendem Maximalgrad möglich ist. Viel kann ich dazu nicht sagen. Zuerst muss ich mich in die Materie einlesen, bevor ich dann im März zu Julia nach Brasilien fliege. Dann können wir dort vielleicht schon richtig durchstarten…

Written by Andi in: Mathematik,Uni | Schlagwörter: , ,

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