Mrz
08
2012
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Der erste Schritt…

Er ist vollbracht! Heute habe ich offiziell angefangen, meine Diss aufzuschreiben. Der Plan war ja, bis Ende August abgegeben zu haben. Das ist in weniger als einem halben Jahr – also höchste Zeit, mit dem Schreiben anzufangen! Deshalb habe ich heute den ganzen Tag damit verbracht, das Aufschreiben anzufangen. Aktuell stehe ich bei 35 Seiten. Nicht schlecht, oder? Und das, obwohl ich gut sechs Stunden mit LaTeX, makeindex und bibtex gerungen habe. In ein solides Fundament muss man eben investieren. Wo kämen wir denn hin, wenn nicht als erstes das Stichwort- und Quellenverzeichnis funktionieren würde? Gerade wenn man mit vielen Datenträgern arbeitet, ist das sehr gefährlich.

Sobald das Dokument zum ersten Mal kompilierte, ging es eigentlich ganz schnell. Die ersten Zeilen flogen wie von selbst auf das Papier. Und als ich erst den Lorem ipsum-Generator anwarf… (Siehe das Ergebnis: pdf)

Bilanz Tag 1: Es gibt ein Dokument. Dieses ist leer. Aber es kompiliert sehr schön.

Vorsatz Tag 1: Ab morgen schreibe ich dann auch Inhalt.

Written by Andi in: Mathematik,Uni | Schlagwörter:
Sep
13
2011
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Auf der Zielgeraden?

Ich mag meinen Job, den Lehrstuhl und das Doktorandenleben im Allgemeinen. Trotzdem hoffe ich, heute zum letzten Mal meinen Arbeitsvertrag verlängert zu haben. Das aktuelle Ziel: in den nächsten 12 Monaten meine Promotion abschließen und einen Plan für das (berufliche) Leben danach entwickeln. Das wird so oder so spannend…

Written by Andi in: Job,Uni |
Mai
14
2011
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Mein erstes Mal: die Staaten

Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Vereinigten Staaten von Amerika betreten. Aus Gründen, die mir selbst nicht so ganz klar sind, fand ich das aufregender, als z.B. mein erster Besuch in Brasilien. Muss wohl an dem Mythos USA liegen. Jetzt bin ich jedenfalls hier. Nächste Woche besuche ich eine Konferenz und bis dahin will ich mit den Graphentheoretikern vor Ort zusammenarbeiten.

Flug und Anreise waren kein Problem, mein Hotel direkt neben dem Campus. So konnte ich schon am Nachmittag einen ersten Spaziergang durch die Universität unternehmen. Am Wochenende scheint in Emory nichts los zu sein, weshalb ich lediglich zwischen vielen beeindruckenden Bauten, die älteren allesamt mit Marmor verkleidet, wandeln konnte. Das Ganze liegt in einem Park, für den sich auch das Vier-Jahreszeiten oder Schloss Linderhof nicht schämen müssten. Ja, man hat Geld. Oder hatte, die neueren Gebäude scheinen dann doch etwas preisbewusster gebaut zu sein. Trotzdem alles sehr nett. Davon wird es in den kommenden Tagen sicher noch einige Bilder geben. Einstweilen eines der Eingangsportale des Campus:

Written by Andi in: On Tour,Uni | Schlagwörter: , ,
Feb
19
2011
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Ein Adeltstitel reicht doch auch!

Unsere Presse stürzt sich ja gerade mit Vergnügen auf die Plagiatsvorwürfe um die Promotion des bis dato wohl beliebtesten CSU-Politikers. Und während die Artikel der großen Leitmedien immer die gleichen drei Brocken Information wiederkäuen, dürften sie wohl kaum den Standards genügen, die sie dabei selbst anlegen. Erfrischend anders ist hier das Projekt GuttenPlag, in dem sich die Netzgemeinde daran gemacht hat, etwaige Quellen mit den Formulierungen aus zu Guttenbergs Promotion zu verknüpfen. So kann sich jeder selbst einen Eindruck von der Stichhaltigkeit der Vorwürfe machen. Transparent und nachprüfbar – so muss Information präsentiert werden!

Plagiator (Quelle: http://de.guttenplan.wikia.com)Nach aktuellem Stand sind auf zwei von drei Seiten der Arbeit Passagen aufgetaucht, die nicht oder nur unzureichend als Zitat gekennzeichnet sind. Bei der Stichprobe, die ich mir angeschaut habe, sah das eher so aus, als ob die fraglichen Texte auch nie als Zitat erscheinen sollten, da sie teilweise umformuliert wurden. Das dürfte sich kaum als Versehen oder harmlose Schlamperei abwiegeln lassen. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.

Fazit für alle: Internetkollaboration in Bestform, so funktioniert die moderne Wissensgesellschaft!
Fazit für Freiherrn: Wer einen Adelstitel und zehn Vornamen hat braucht eigentlich keinen weiteren Titel, oder? Falls sie in Kürze Ihren akademischen Grad vermissen sollten, würde ich Ihnen als ehemaliger Wirtschaftsminister z.B. folgendes Thema empfehlen: Ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Fläche unter der Neuverschuldungskurve

Written by Andi in: Uni | Schlagwörter: , ,
Feb
17
2011
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Feedback der anderen Art

Wer einen Blog schreibt, kann wirklich nie wissen, wer den letztendlich liest. Jetzt wird natürlich irgendjemand sofort sagen “Na klar soll den jeder, der will, lesen können – dafür ist er doch da!” Dem muss ich an dieser Stelle widersprechen, auch wenn das komisch klingt. Ich schreibe diesen Blog seit vier Jahren nicht damit er gelesen wird, sondern damit er geschrieben wurde. An sich habe ich ja nichts wichtiges zu melden. Aber das will ich wenigstens so formuliert haben, dass es einigermaßen lesbar ist. Und natürlich freue ich mich irgendwo auch, wenn das Ganze dann tatsächlich gelesen wird. Manchmal verwirren mich lediglich die Rückmeldungen, die ich so bekomme. Zum Beispiel in Form dieser Luftpost während des heutigen Ferienkurses:

Hätte mich ja schon interessiert, wer da ebenfalls Rubik’s Cubes löst. Aber bei 100 Leuten im Hörsaal muss man wohl nicht fragen, woher der jetzt gerade kam…

Written by Andi in: Allgemein,Uni | Schlagwörter:

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