Mrz
28
2011
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The wheel has come full circle

So heißt das wohl im Englischen, wenn eine Sache zu ihrem Ende kommt. Nachdem ich die letzten Wochen selten Deutsch gesprochen habe, ist die Versuchung groß, alles zuerst in Englisch zu formulieren. Damit ist jetzt wieder Schluss. In einer halben Stunde geht’s zum Flughafen und morgen um diese Zeit bin ich hoffentlich schon wieder in München. Brasilien war gut – aber auch sehr anstrengend. Jetzt kann ich erst mal ein paar Wochen langweiligen deutschen Alltag brauchen. Bevor ich abreise ist noch zu erwähnen: Dona Vitoria hat mir prophezeit, dass ich noch in diesem Jahr zurückkehre und dass ich dann verheiratet sein und mit meiner Frau kommen würde. Man soll einer weisen Frau nicht widersprechen, aber…

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Mrz
22
2011
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Abschied@USP

Heute war mein letzter Tag an der Universidade de Sao Paulo – für dieses Mal jedenfalls. Ich durfte ein zweites Mal die fröhliche und produktive Atmosphäre am anderen Ende der Welt erleben. Und wieder war es eine gute Zeit mit der “Crowd“, den Menschen aus dem Department. Dieses Jahr haben wir deutlich härter gearbeitet als das letzte Mal. Das lag vielleicht daran, dass Anusch als treibende Kraft dabei war. Oder daran, dass wir dieses Mal tatsächlich das Gefühl hatten, weiter zu kommen. Den wissenschaftlich gelohnt hat sich die Zeit auf alle Fälle. Ich hatte mir ja drei Jahre lang angehört, dass die Ergebnisse einer Promotion immer auf sich warten lassen um schließlich in einer Woche vom Himmel zu fallen. Nun, wenn es eine solche Woche bei mir gibt, dann hat sie hier stattgefunden. Ein großes Kompliment muss ich an dieser Stelle auch Julias Motivationskünsten machen. Sie hat mir die letzten zwei Jahre immer wieder gesagt, dass unser Projekt sicher erfolgreich wird, und dass es nur eine Frage der Zeit wäre. So hat sie mit dafür gesorgt, dass ich die vielen frustrierenden Monate überstanden habe. Vor ein paar Tagen hat sie nun gesagt: “Jetzt bin ich zum ersten Mal optimistisch, dass wir das hinbekommen werden.” Alles klar!

Vielen Dank für die produktiven Tage hier: allen Mathematikern auf dem Bild und ganz besonders an Julia, Anusch und Yoshi (1.v.l.)

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Mrz
17
2011
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Mathematik bis der Arzt kommt

Seit einer Woche ist Anusch (aka. Prof. Dr. Taraz) hier, und abgesehen von Sonntag haben wir jeden Tag intensiv an unserem Projekt gearbeitet. Stundenlang, täglich, bis zur völligen Erschöpfung – ein Traum. Das ist jetzt keinesfalls ironisch gemeint. Wer schon eine Bachelorarbeit/Diplomarbeit/Promotion/etc. geschrieben hat, weiß wie kostbar die Betreuungszeit ist. Und dass ich hier gleich zwei “alte Hasen” habe, die mir (und unserem gemeinsamen Projekt) exklusiv ihre Zeit widmen ist schon der Wahnsinn. Und alles andere als selbstverständlich: Ich denke mal, ich habe in dieser Woche mehr mit meinem Betreuer über Mathematik diskutiert als andere Doktoranden in ihrer gesamten Promotion. (Herr L, Herr S. oder Herr W. von M3 werden das vermutlich bestätigen.) Und das Projekt scheint wirklich voranzukommen. Auch wenn ich mich immer noch nicht in der Lage sehe, hier zu erklären, was wir eigentlich machen. Aber es sieht so aus:

Randbemerkung: Nachdem mir Julia ein Jahr lang erzählt hat, dass ich mir keine Sorgen über den Erfolg unseres Projekts machen soll, hat sie diese Woche gesagt: “Jetzt bin ich zum ersten Mal optimistisch, dass wir das hinbekommen.” Da sollte wohl jemand Motivationstrainer werden…

Written by Andi in: Mathematik,On Tour,Sao Paulo | Schlagwörter: ,
Mrz
14
2011
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Alltagsfreuden

Ganz klar einer der Höhepunkte brasilianischen Lebens: das Essen. Obst, Gemüse und das beste Rindfleisch der Welt! Da alles einheitlich nach Gewicht abgerechnet wird, habe ich mich auf Trennkost verlagert. Reis, Nudeln und Kartoffeln in Deutschland und Steak in Brasilien. Das hält auch die Transportwege kurz ;)

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Mrz
09
2011
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Beschäftigungstherapie

Nachdem meine Stimmung anfangs eher mäßig war, habe ich mir diese Woche Beschäftigungstherapie verordnet. Das heißt, ich fahre nach dem Frühstück an die Uni und erst im Dunkeln wieder nach Hause, um nach einem späten Abendessen ins Bett zu kippen. Das wirkt gleich doppelt: Unser Projekt kommt voran, und ich habe keine Zeit, trübsinnig zu werden. Was ich dann so den ganzen Tag an der Uni treibe, erzähle ich demnächst an dieser Stelle.

Einstweilen ein paar Bilder aus dem Büro, in dem ich meine Zeit verbringe. (Und ja, ich bin tatsächlich nicht den ganzen Tag am Strand. Schon auch deshalb weil Sao Paulo auf 700 Meter über N.N. und deshalb naturgemäß nicht am Strand liegt…)

Written by Andi in: Mathematik,On Tour,Sao Paulo | Schlagwörter:

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