Mathematik bis der Arzt kommt
Seit einer Woche ist Anusch (aka. Prof. Dr. Taraz) hier, und abgesehen von Sonntag haben wir jeden Tag intensiv an unserem Projekt gearbeitet. Stundenlang, täglich, bis zur völligen Erschöpfung – ein Traum. Das ist jetzt keinesfalls ironisch gemeint. Wer schon eine Bachelorarbeit/Diplomarbeit/Promotion/etc. geschrieben hat, weiß wie kostbar die Betreuungszeit ist. Und dass ich hier gleich zwei “alte Hasen” habe, die mir (und unserem gemeinsamen Projekt) exklusiv ihre Zeit widmen ist schon der Wahnsinn. Und alles andere als selbstverständlich: Ich denke mal, ich habe in dieser Woche mehr mit meinem Betreuer über Mathematik diskutiert als andere Doktoranden in ihrer gesamten Promotion. (Herr L, Herr S. oder Herr W. von M3 werden das vermutlich bestätigen.) Und das Projekt scheint wirklich voranzukommen. Auch wenn ich mich immer noch nicht in der Lage sehe, hier zu erklären, was wir eigentlich machen. Aber es sieht so aus:

Randbemerkung: Nachdem mir Julia ein Jahr lang erzählt hat, dass ich mir keine Sorgen über den Erfolg unseres Projekts machen soll, hat sie diese Woche gesagt: “Jetzt bin ich zum ersten Mal optimistisch, dass wir das hinbekommen.” Da sollte wohl jemand Motivationstrainer werden…







