Nov
08
2011
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Bewerbungsratgeber

Ich zitiere mal aus einem Artikel zum Thema Bewerbungsfotos.

“6 x 4 oder 9 x 6 Zentimeter sind übliche Maße und entsprechen dem goldenen Schnitt.”

Immerhin scheint der Autor zu wissen, dass es so etwas wie den Goldenen Schnitt gibt. Wer sich jetzt noch mit Zahlen aufhält, ist ein kleinlicher Pedant.

Written by Andi in: Job |
Sep
13
2011
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Auf der Zielgeraden?

Ich mag meinen Job, den Lehrstuhl und das Doktorandenleben im Allgemeinen. Trotzdem hoffe ich, heute zum letzten Mal meinen Arbeitsvertrag verlängert zu haben. Das aktuelle Ziel: in den nächsten 12 Monaten meine Promotion abschließen und einen Plan für das (berufliche) Leben danach entwickeln. Das wird so oder so spannend…

Written by Andi in: Job,Uni |
Nov
25
2010
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Diebstahl – sicher?

Dreist aber wahr: Heute wurde an unserem Lehrstuhl am helllichten Tag ein Notebook gestohlen. Das muss man sich einmal vorstellen. Irgendjemand war so verfroren, um drei Uhr nachmittags durch einen Bürogang mit vielen offenen Türen und vielen Leuten, die von ihrem Schreibtisch jeden sehen können, zu spazieren, ein unbeaufsichtigtes Notebook einzupacken und wieder durch den gleichen Gang zu verschwinden. Und keiner hat’s gemerkt!

Ich habe das zum Anlass genommen, mich über diese Kabelschlösser für Notebooks zu informieren. So mit Stahlkabel und Schlüssel und Herstellerversprechungen. Gefunden habe ich folgendes Video. Soviel zur Sicherheit…

Written by Andi in: Job | Schlagwörter: , ,
Okt
10
2010
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Im Westen nichts Neues

Seit zwei Jahren promoviere ich jetzt. Zwei Jahre, in denen ich ein Büro auf der Westseite unseres Lehrstuhlgangs hatte. Die Westseite ist nach allgemeiner Überzeugung die bessere Seite, weil es dort im Sommer kühler sei. Nur komisch, dass alle drei Professoren ihre Büros auf der Ostseite haben; Olly und ich seit Anfang Oktober auch. Hier ein kleiner Vergleich der Aussicht:


Und wenn auch meine Grünlilien von der Sonne versengt werden: Der Ausblick ist es wert!

ps. Die Panoramen sind ein erster Versuch mit der open-source Software Hugin.

Written by Andi in: Fotos,Job | Schlagwörter: , ,
Aug
27
2010
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Ohne größere Verluste

Heute ging der Workshop auf Frauenchiemsee zu Ende. Die extremalen Graphentheoretiker haben sich wieder in alle Welt zerstreut, und welche Ergebnisse diese Konferenz ermöglicht hat, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Insgesamt glaube ich, dass alle recht zufrieden mit dem Verlauf waren; alles wichtige ist ja auch gut gelaufen. Und ich habe auch mindestens ein interessantes Problem mit nach Hause gebracht, über das ich noch ein paar Tage nachdenken werde; auch wenn es vermutlich aus der Kategorie ‘schön aber unlösbar‘ ist. Aber man weiß ja nie.

Über das Kloster und die Benediktinerinnen gibt es natürlich auch noch etwas zu berichten. Einen Abend haben wir in einer kleinen Gruppe am Stundengebet teilgenommen – und prompt zwei Lesungstexte erwischt, die man eigentlich nicht unkommentiert stehen lassen konnte. Manchmal ist es eben nicht leicht, den Katholizismus zu verteidigen. Zum Beispiel dann, wenn du mit einer jungen, selbstbewussten Professorin folgenden Text verkündet bekommst:

“Denn die Frau soll nicht lehren, sie soll nicht über den Mann herrschen, [..] sie kann nur geheiligt werden, indem sie Kinder gebärt”
(frühchristlicher Text nach Timotheus 1 2,12-15)

So steht es jedenfalls im Brevier der Benediktinerinnen. Meine Begleiterin kommentiert das folgendermaßen: “Manchmal gehe ich einfach in die Kirche, damit ich wieder weiß, warum ich nicht mehr in die Kirche gehe.” Was soll ich da noch sagen?

Insgesamt hatte ich also eine sehr interessante und unterhaltsame aber auch herausfordernde Woche. Das einzige, was es nicht gebraucht hätte, war, dass ich meine Sonnenbrille am Donnerstag beim Schwimmen im Chiemsee versenkt habe. An jenem Steg so ziemlich genau da, wo das Boot geparkt ist. Genau da, wo das Wasser gut vier Meter tief und der Seegrund voller Pflanzen ist. Da haben auch eine Stunde Tauchgänge nichts mehr gerettet. Und mit dem Untergang der Sonnenbrille kamen Erinnerungen an zehn Jahre voller gemeinsamer Radtouren, Klettersteige, Sandstrände und Südsonne wieder an die Oberfläche. Was hatten wir gemeinsam erlebt! Jetzt lugen die Fische durch ihr prächtiges Violett und meine drei Dioptrien. Wer weiß schon, wie viele Chiemsee-Saiblinge kurzsichtig sind?

Written by Andi in: Job,Mathematik |

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