Allianz-Arena
Nachdem ich jetzt acht Jahre mit der U-Bahn daran vorbei gefahren bin, habe ich heute die Arena endlich von Innen gesehen. Und es hat sich doppelt gelohnt, hatten wir doch eine nicht ganz gewöhnliche Führung…
Nachdem ich jetzt acht Jahre mit der U-Bahn daran vorbei gefahren bin, habe ich heute die Arena endlich von Innen gesehen. Und es hat sich doppelt gelohnt, hatten wir doch eine nicht ganz gewöhnliche Führung…
Heute habe ich mit folgenden Dingen gespielt. Was dabei heraus gekommen ist, verrate ich in zwei Wochen. Aber ihr dürft gerne schon mal raten…

Während einer kleinen Pause von der Mathematik; die Isarauen beginnen direkt am Campus.

Heute Mittag, auf dem Ahorn vor meinem Fenster:
Vierter Teil: Zlatá Koruna bis České Budějovice (Budweis)
In der Nacht hat es geregnet und auch zum Frühstück flüchten wir unter das Dach des Campingkiosks. Da der Vormittag noch wenig Besserung verspricht, holen wir die Besichtigung des Klosters nach; ein sehr lohnender Ausflug, wie sich bei der zweistündigen Führung beweist. Als wir schließlich gegen Mittag aufbrechen, sind die letzten Tropfen gefallen, und unsere restliche Tour verläuft trocken. Der folgende Flussabschnitt landschaftlich mit der schönste. Auf zehn Kilometern trifft man hier keine Spur von Zivilisation, die Moldau ist wild und strömt zügig durch dichte Wälder dahin. In Boršov ist der Zauber vorbei; ab hier verläuft der Fluss meist durch Felder, die Ufer flankiert von hohen Pappelalleen. Schon fast in Budweis treffen wir auf ein unbefahrbares Wehr, an dem wir die Kanus auf unsere Wägen verladen um zu Fuß eine Herberge zu suchen. Wegen eines Rockfestivals am Stadtplatz gestaltet sich dies unerwartet schwierig. Letztendlich landen wir in zwei kleinen Bungalows auf einem Campingplatz – wiedereinmal. Budweis wäre sicher sehenswert; leider ist es schon dunkel bis wir in die Stadt kommen. Zudem ist der historische Stadtplatz durch feiernde Festivalbesucher blockiert.
Fünfter Teil: České Budějovice bis Hluboká
Unsere letzte Etappe fahren wir alleine. Max und Theresia nehmen den Zug zurück nach Vyšší Brod, um das Auto zu holen. Wir paddeln etwa zwölf Kilometer, was in diesem Fall richtig Arbeit ist: Ab Budweis ist die Moldau Schiffbar und durchgehend durch Staudämme reguliert. Es gibt also keine nennenswerte Strömung, weshalb wir am einzigen heißen Tag unserer Reise selbst kräftig anpacken müssen. Unser Ziel, das Schloss in Hluboká, ist die Anstrengung auf jeden Fall wert. Hluboká lässt sich am ehesten mit Neuschwanstein vergleichen. Ebenfalls auf einem Felsen und im neugotischen Stil errichtet ist dieses Märchenschloss schon von weitem zu sehen. Anders als König Ludwig II hatten die Fürsten von Schwarzenberg, die Besitzer von Hluboká, reichlicht Geld. Deshalb ist dieses Schloss vollständig ausgestattet und eine Besichtigung lohnt in jedem Fall. Deshalb muss man sich dieses Kulturgut auch mit Hunderten anderer Touristen teilen.
Dank unseres Fahrservices treten wir direkt vom Schlossparkplatz die Heimreise an. Fünf intensive Tage, in denen wir viel gesehen und erlebt haben, gehen zu Ende. Obwohl wir (wegen des Wetters) und auch unsere Boote (wegen der Steine im Fluss) einiges durchgemacht haben, wollen wir die Tour an dieser Stelle aufs wärmste empfehlen. So viel Kultur, Natur und Gastfreundschaft in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sind ein echter Geheimtipp. Natürlich wäre das ganze nur halb so schön gewesen, wenn wir nicht unsere Tourgefährten Theresia und Max dabei gehabt hätten.
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