Aug
18
2010
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Datenvernichtung leichtgemacht

Ich weiß schon, warum ich inzwischen bei Backups solche Paranoia entwickelt habe. Es ist einfach notwendig! Die alte Erkenntnis ist ja, dass der Benutzer die größte Gefahr für die eigene Festplatte ist. Unfreiwillig belege ich diese These mit frustrierender Regelmäßigkeit. Immerhin werden meine Methoden dabei immer ausgefeilter. Hier mein neuster Erfolg:

cd /mnt/Musik/Pop/Falco/Out Of The Dark
find . -iname “*.mp3″ -exec eyeD3 -a Falco -A “Out of the Dark” {} \;

Damit wollte ich ein paar Musikdateien mit passenden Meta-Daten versorgen. Das Kommandozeilen-Tool eyeD3 ist dabei sehr hilfreich. Aber wie habe ich es damit geschafft, einen großen Teil meiner Konfigurationsdateien (für Thunderbird, Firefox, Bash, ssh,…) zu erlegen?

Der erste Fehler war, die Leerzeichen im Pfadnamen nicht zu maskieren, weshalb ich in meinem Home-Verzeichnis hängen blieb. Dann hat find aus mir unbekannten Gründen jede Datei an eyeD3 weitergereicht, dass dann wiederum ID3-Tags in diese Dateien geschrieben hat. Unabhängig davon, ob es sich um das mp3-Format gehandelt hat oder nicht. Und voila – schon kann man nach dem Backup kramen. Normal ist mein Glück mit EDV aber nicht, oder?

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter:
Jun
02
2010
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Was wird das?

Am Wochenende ist mein Webserver plötzlich abgeschmiert. Wer mich kennt, sagt jetzt: der wahrscheinlichste Grund für dieses Verhalten saß wohl am anderen Ende einer SSH-Verbindung. Aber nein, ich hatte das ganze Wochenende nichts angerührt. Also alles sehr mysteriös. Also habe ich angefangen, die Logs zu durchforsten. Was ich dabei gefunden habe, hat mich nicht gerade glücklich gemacht. Es war offenbar kein Fehler auf Seiten des Servers, sondern: (weiterlesen…)

Written by Andi in: Computer,Internet | Schlagwörter:, ,
Apr
30
2010
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Die Welt ist lila

Seit gestern gibt es das neue Ubuntu 10.4 mit dem Codenamen Lucid Lynx – listiger Luchs. Nein, ich habe nicht auf diesen Tag gewartet, wie ein kleines Kind auf Heilig Abend. Aber die Aktualisierung einiger wichtiger Programme mit diesem Versionsschritt war überfällig. So gibt es jetzt endlich Firefox 3.6, Thunderbird 3.0 und Open Office 3.2 um nur einige Neuerungen zu nennen. Natürlich hat sich auch das Aussehen verändert. Die Icons wurden modernisiert, der Standardhintergrund ist jetzt lila und die Fensterschaltflächen befinden sich links wie bei Apple?! Letzteres kann übrigens mittels gconf-editor unter apps -> metacity -> general -> button_layout rückgängig gemacht werden. Hier ändert man einfach den Wert von close,maximize,minimize: auf menu:minimize,maximize,close. (weiterlesen…)

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter:,
Apr
18
2010
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1:1 im Krieg der Systeme

Heute Vormittag habe ich mit Alex unseren Gutschein für eine Probiertour auf dem Viktualienmarkt eingelöst. Das kann man sich so vorstellen: Strahlend blauer Himmel, ein Stadtführer, der über die Geschichte des Marktes, seine Traditionen und aktuellen Themen berichtet, unterbrochen von feinsten Delikatessen, die wir naschen durften. So z.B. eingelegte Zwiebeln, Oliven, Tomaten und Feta, bzw. Bauernbrot und oberpfälzer Wurstspezialitäten, Augustiner Bier – natürlich – und zuletzt verschiedene Käsesorten. Das ganze ist absolut zu empfehlen und wird von Weisser Stadtvogel angeboten.

Anschließend wollte ich noch “kurz” die Computerprobleme von Alex beheben und hatte wieder reichlich Gelegenheit, über Microsoft zu schimpfen. Folgendes Szenario: Windows Bootvorgang: chkdsk kann nicht ausgeführt werden, bitte starten Sie die Systemwiederherstellung Nach dem Systemstart sagt dann die Systemwiederherstellung: Systemwiederherstellung nicht möglich wegen Fehler im Dateisystem. Bitte starten Sie chkdsk. Alles klar! Wenn man dann nach einer 20-stelligen Ziffernkombination, die in der Fehlermeldung nur 3 Sekunden angezeigt wird, googelt, findet man die Lösung des Problems. (Installations-DVD booten, und dort chkdsk ausführen. Ich habe also wieder reichlich über Redmond geschimpft und behauptet, soetwas würde unter Linux nie passieren.

Drei Stunden später fingen dann die Anrufe an, bei mir aufzulaufen. Mein Mailserver würde keine Nachrichten zustellen. Um es kurz zu machen: Der Virenscanner ClamAV und Debian Lenny deaktiviert sich selbstständig, wenn er älter als ein Jahr ist. Dies war am 16. April um 00:00 Uhr der Fall. Offenbar haben die Leute vergessen, eine aktuellere Version ins Repository zu stellen. Die Updates hätte ich nämlich immer brav gemacht. Hier war die Lösung deb http://volatile.debian.org/debian-volatile lenny/volatile main contrib non-free in der sources.list einzufügen. Trotzdem erbärmlich, das soetwas passieren kann. Der Tag kennt einfach keine Sieger. Zumindest nicht, wenn es um Software geht.

Written by Andi in: Angetestet,Computer | Schlagwörter:, , ,
Apr
14
2010
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For your eyes only

Emails sind wie Postkarten, nur schlimmer. Sagt das Orakel und hat damit irgendwie Recht. Tatsächlich kann jeder, der unsere elektronische Post in die Finger bekommt, diese nach Belieben lesen, speichern, ändern. Dementsprechend sollte man in Emails wohl nur Nachrichten verschicken, die man so auch auf einem Zettel an der Bushaltestelle aushängen würde.

Wie so oft in der schönen neuen Technikwelt gibt es hier eine Lösung. Emails lassen sich spielend einfach mit kostenloser Software verschlüsseln und signieren – man muss sich nur darum kümmern. Deshalb habe ich mir jetzt einen Schlüssel angelegt und kann von nun an Emails sicher verschlüsselt empfangen und unterschrieben versenden. Ich hatte heute leider keine Zeit, einen kleinen Text zu schreiben, wie das geht. Deshalb gibt es hier nur einen Verweis auf technische Details: Pretty Good Privacy und später vielleicht mehr… (Nur so viel: Für Thunderbird ist enigmail eine gute Lösung.)

Meinen Schlüssel (für die Emailadresse wuerfl@ma.tum.de) findet ihr übrigens auf jedem Keyserver (z.B. gpg-keyserver.de, dort nach dem jeweiligen Namen suchen), oder direkt als Textdatei. Der Fingerabdruck dieses Schlüssel ist

1254 20F4 2134 9F31 A804 592A D543 1E60 37F6 1693

Written by Andi in: Computer,Internet | Schlagwörter:,

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