Jun
05
2011
0

Software-Tipp

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als man außer einem Pin für die EC-Karte keine Passwörter hatte? Es ist vielleicht schwer vorzustellen, aber vor 15 Jahren musste sich der durchschnittliche Mensch gerade mal vier Zeichen merken, um alle geschäftlichen Dinge erledigen zu können. Durch das Internetzeitalter ist der Bedarf an persönlichen Geheimnissen exponentiell gestiegen. Um ein lausiges Buch zu kaufen brauche ich heute Passwörter für den Rechner, das Emailkonto, Amazon und Pay-Pal. Und das ist nur eines von vielen Beispielen: Online-Shops, Foren, soziale Netzwerke, Newsletter, … Die ganze Welt will plötzlich Passwörter von mir. Dass die Wiederverwendung von Passwörtern eine ganz schlechte Idee ist, dürfte sich inzwischen auch herumgesprochen haben. Bleibt also nur ein exorbitantes Gedächtnis. Oder technische Hilfe in Form einer Passwort-Datenbank. Ein gutes Programm ist hier keepass. Dieses OpenSource-Tool speichert Zugangsdaten gut verschlüsselt in einer Datenbank. Zum Zugriff muss man sich lediglich ein Masterpasswort merken, das beim Starten angefordert wird. Anschließend können alle Logins einfach mit Copy und Paste übertragen werden. Und wieder reicht ein Passwort für alle Anwendungen.

Written by Andi in: Angetestet,Computer | Schlagwörter: , , ,
Mai
18
2011
0

Auf Nahrungssuche – Teil 1

Der nun folgende Restauranttipp ist mir schon seit Samstag bekannt. Es handelt sich quasi um die erste Adresse, die ich in Atlanta aufgesucht habe. Natürlich war dieser Fund reiner Zufall, hatte ich doch weder den Gault Millau noch einen anderen Restaurantführer gelesen. Erst als ich die zahlreichen Preise im Gastraum sah, wurde mir klar, dass ich eine erstklassige Wahl getroffen hatte. Immerhin fünf Mal im vergangenen Jahrzehnt konnte sich der Mediterranean Grill den Titel Atlanta’s finest in der Rubrik Mediterranean Kitchen sichern. Und dies völlig zu recht! Das hiesige Kebab braucht den Vergleich mit anderen Spitzenküchen, wie beispielsweise meinem Stammdöner in der Feilitzschstraße, nicht zu scheuen. Wie bei erstklassigen Häusern üblich, waren die Gänge so dimensioniert, dass auch ein ausgedehntes Menü kein Völlegefühl aufkommen lassen würde. Allein, ich zog es vor, meine kulinarische Eskapade im nahegelegenen Subway fortzusetzen.

Nachsatz: Wenn in einer Millionenstadt wie Atlanta ein Restaurantpreis an ein derartiges Etablissement vergeben wird, lässt das nur zwei Deutungen zu. Die Stadt ist wirklich kulinarisch Sahelzone (was wir nicht hoffen wollen), oder jedes Restaurant hat hier seinen eigenen Preis, den es regelmäßig gewinnt.

Written by Andi in: Angetestet,On Tour | Schlagwörter: , ,
Apr
13
2011
0

Filmtipp: Almanya

Heute habe ich Almanya im Kino gesehen. Eine liebenswerte Komödie über den 1.000.001. Gastarbeiter in Deutschland, seine türkische Großfamilie und darüber, dass Vorurteile keine rein deutsche Sache sind. Aber seht selbst:



Written by Andi in: Angetestet |
Mrz
10
2011
0

Haute cuisine anglais

Was sind die drei kürzesten Bücher der Welt?

  • Joseph Ratzinger – Empfängnisverhütung
  • Die Kulturgeschichte der Vereinigten Staaten
  • Kulinarische Köstlichkeiten aus Großbritannien

Letzteres habe ich neulich besser gelernt. Peter hat “eine Kleinigkeit” für uns gekocht: Schweinebraten mit Pfirsich und Honigsauce. Dazu geröstete Kartoffeln und Zwiebeln. Ein Traum. Und das ist definitiv nur eines aus einer langen Liste von Gerichten, die er aus dem Gedächtnis zaubern kann. (Ein paar Zutaten braucht er natürlich auch…)

Außerdem habe ich bei der Gelegenheit gleich ein paar Englischvokabeln gelernt. Es ist nämlich folgendermaßen.

Tier (dt.) Tier (engl.) Fleisch (engl.) Fleisch (franz.)
Schwein swine pork porc
Kuh cow beef bœuf
Schaf sheep mutton mouton
Kalb calf veal veau


Interessant, oder? Peter hat uns das so erklärt: Nachdem die Normannen 1066 Großbritannien erobert hatten, war die herrschende Bevölkerungsschicht französisch-sprachig während die arbeitende Bevölkerungsschicht germanisch/sächsischen Ursprungs war. Die Menschen, die auf die Tiere aufgepasst haben, haben also Englisch oder Deutsch gesprochen, während die, die die Tiere gegessen haben, französisch gesprochen haben. Das ist doch mal eine einleuchtende Erklärung!

Written by Andi in: Angetestet |
Feb
05
2011
0

Gelöst

Zu meinem 27. Geburtstag habe ich einen Professor’s Cube (die 5x5x5-Variante des Rubik’s Cube) bekommen. Die Gäste auf der Party damals haben den natürlich sofort verdreht. Und in diesem Zustand ist er dann auch gut ein Jahr geblieben. Fleißiges Training mit dem Standard-Würfel und ein gutes Buch (Dan Harris: Speedsolving the cube) haben nun ihre Wirkung gezeigt. Tata!

Gelöst nach nur 436 Tagen – beinahe ein neuer Rekord

Written by Andi in: Angetestet |

Powered by WordPress. Theme: TheBuckmaker. PHP Scriptverzeichnis