Ja, das geht tatsächlich! Und die Strecke ist so schön, dass ich jetzt nicht mehr verstehe, warum ich auf diese Idee nicht schon früher gekommen bin. Also zu den Fakten: Wir haben uns in Volkmannsdorf am Zusammenfluss von Isar und Amper aussetzen lassen und sind anschließend in sechs gemütlichen Stunden die Isar bis zum Altheimer Stausee hinab gepaddelt. Die Strömung ist auf diesem Stück noch ganz ordentlich, so dass auch ein Schlauchboot nicht viel länger bräuchte. Unterwegs gibt es nur drei Stellen, an denen man etwas aufpassen muss. Eine Stromschnelle bei Flusskilometer 82, eine Sohlstützschwelle bei 78,5, und dann natürlich die Wasserkraftwerke in Landshut selbst. Erstere lässt sich mit etwas Übung fahren, die Zweite muss rechts umtragen werden, und in Landshut geht es mit dem Bootswagen von der Grieserwiese (rechts anlanden) hinüber auf die Mühleninsel, wo man in die kleine Isar einsetzen kann. Der Rest ist purer Genuss.