Feb
24
2011
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Memorandum Freiheit

Kurze Durchsage: Aktuell gibt es ein Memorandum, das von einer stattlichen Zahl katholischer Theologieprofessoren und Professorinnen verfasst wurde. Thema sind notwendige Reformen, als Lehre aus den Missbrauchsskandalen des vergangenen Jahres. Was darin gefordert wird sind grundlegende Änderungen. Hier der vollständige Text: Memorandum Freiheit (Quelle: www.memorandum-freiheit.de)

Inzwischen ist es übrigens auch für Laien möglich, diese Petition mitzuzeichnen: hier.

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter:
Feb
17
2011
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Feedback der anderen Art

Wer einen Blog schreibt, kann wirklich nie wissen, wer den letztendlich liest. Jetzt wird natürlich irgendjemand sofort sagen “Na klar soll den jeder, der will, lesen können – dafür ist er doch da!” Dem muss ich an dieser Stelle widersprechen, auch wenn das komisch klingt. Ich schreibe diesen Blog seit vier Jahren nicht damit er gelesen wird, sondern damit er geschrieben wurde. An sich habe ich ja nichts wichtiges zu melden. Aber das will ich wenigstens so formuliert haben, dass es einigermaßen lesbar ist. Und natürlich freue ich mich irgendwo auch, wenn das Ganze dann tatsächlich gelesen wird. Manchmal verwirren mich lediglich die Rückmeldungen, die ich so bekomme. Zum Beispiel in Form dieser Luftpost während des heutigen Ferienkurses:

Hätte mich ja schon interessiert, wer da ebenfalls Rubik’s Cubes löst. Aber bei 100 Leuten im Hörsaal muss man wohl nicht fragen, woher der jetzt gerade kam…

Written by Andi in: Allgemein,Uni | Schlagwörter:
Dez
24
2010
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Frohes Fest

Lieber Leser, ich wünsche Dir ein frohes und gesundes Weihnachtsfest!

Grüße, Andreas

Written by Andi in: Allgemein |
Dez
15
2010
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Guckst Du in die Röhre

Heute war ein produktiver Tag. Also teilweise produktiv. Man muss eben auch die kleinen Dinge wertschätzen. Briefmarken sind zum Beispiel solche kleinen Dinge. Für die Weihnachtspost wollte ich nämlich keine Barcode-Aufkleber sondern echte Briefmarken. Das habe ich auch dem netten Postangestellten erklärt: “Ich suche schöne Briefmarken.” Seine Antwort: “Dann viel Spaß!”

Später, an der Uni. Ich entscheide mich gegen den ganzen anstehenden Verwaltungskram und mache schon am Montag Mathematik. Ein immenser Fortschritt, bin ich doch letzte Woche erst am Donnerstag Nachmittag zum ersten Mal zu meiner Diss gekommen. Und der mathematische Tag ist ein äußerst produktiver. Das insbesondere Dank Julia, die mir in prophetischer Weitsicht im März zwei Seiten zu Suen’s inequality ausgedruckt hat. Die scheint das perfekte Werkzeug zu sein, um unsere aktuellen Probleme zu lösen. Sehr fein.

Den letzten Erfolg des feiere ich in meinem Bad. Nachdem ich die Abflussrohre meines Waschbeckens maximal möglich zerlegt habe, schütte ich die fiesesten Chemikalien direkt in die Abgründe, die sich dabei aufgetan haben. Es zischt und schäumt und der Weg in die Unterwelt ist wieder frei. Zumindest für die kleinen Dinge, die durch den Abfluss passen.

ps. Angeblich gibt es in der Postfiliale in der Sparkassenstraße einen Philatelieschalter. Schon mal zum Vormerken für nächstes Jahr…

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter: ,
Nov
17
2010
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20 Jahre Deutsche Einheit

Unter diesem Titel hat die Regionalgruppe München heute Abend eingeladen. Prof. Dr. Georg Milbradt, ehemals Finanzminister und Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, und Dr Johannes Ludewig, u.a. ehemals Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt und Koordinator für die neuen Bundesländer, berichteten als Zeitzeugen über die Ereignisse vor 20 Jahren. Dabei ging es um die Entwicklung der Parteienlandschaft in der ehemaligen DDR, die Verhandlungen zur Währungsunion, die wirtschaftlichen Folgen des Sozialstaats für die neuen Bundesländer und um vieles andere, was sich in der Zeit vom 9. November bis 3. Oktober zugetragen hat. Sehr spannend war dabei die Sicht von Innen, von Personen, die tatsächlich hinter den Kulissen agiert und geplant haben. So weiß ich nun beispielsweise, dass das Buffet nach der Unterzeichnung der Währungsunion bei weitem nicht dem historischen Moment angemessen war.

Dann habe ich noch zu vermelden, dass ich mich heute erfolgreich an eine alte Weisheit gehalten habe:

Lieber schweigen und für dumm gehalten werden, als den Mund aufmachen und alle Zweifel darüber beseitigen.

Die Situation war die: Wir hatten alle schicke Namensschildchen bekommen, und standen vor dem Vortrag in lockeren Gruppen im Foyer herum. Dort bin ich zwei Herren im angeregten Gespräch begegnet, von denen ich den einen kannte, weshalb ich in kurz begrüßte. Daraufhin wurde ich seinem Gesprächspartner vorgestellt, der allerdings kein Namensschild abbekommen hatte, und dessen Namen mir auch unser gemeinsamer Bekannter nicht verriet. Ich habe nicht nachgefragt, was sich im Nachhinein als geschickt herausgestellt hat: es war unser Referent Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Milbradt…

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter: , ,

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