Datenvernichtung leichtgemacht
Ich weiß schon, warum ich inzwischen bei Backups solche Paranoia entwickelt habe. Es ist einfach notwendig! Die alte Erkenntnis ist ja, dass der Benutzer die größte Gefahr für die eigene Festplatte ist. Unfreiwillig belege ich diese These mit frustrierender Regelmäßigkeit. Immerhin werden meine Methoden dabei immer ausgefeilter. Hier mein neuster Erfolg:
cd /mnt/Musik/Pop/Falco/Out Of The Dark
find . -iname “*.mp3″ -exec eyeD3 -a Falco -A “Out of the Dark” {} \;
Damit wollte ich ein paar Musikdateien mit passenden Meta-Daten versorgen. Das Kommandozeilen-Tool eyeD3 ist dabei sehr hilfreich. Aber wie habe ich es damit geschafft, einen großen Teil meiner Konfigurationsdateien (für Thunderbird, Firefox, Bash, ssh,…) zu erlegen?
Der erste Fehler war, die Leerzeichen im Pfadnamen nicht zu maskieren, weshalb ich in meinem Home-Verzeichnis hängen blieb. Dann hat find aus mir unbekannten Gründen jede Datei an eyeD3 weitergereicht, dass dann wiederum ID3-Tags in diese Dateien geschrieben hat. Unabhängig davon, ob es sich um das mp3-Format gehandelt hat oder nicht. Und voila – schon kann man nach dem Backup kramen. Normal ist mein Glück mit EDV aber nicht, oder?
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