Spamer, Staunzen, Steuern
Dieses Wochenende sind alle modernen Plagen unserer Welt über mich gekommen:
Mein Mailserver kann bestimmte Nachrichten nicht zustellen, weil ich auf einer Anti-Spam-Liste gelandet bin. Also eigentlich nicht ich, sondern eher das ganze Subnetz, in dem der Server – und wahrscheinlich auch die Spamschleuder – steht. Die Löschung von der Liste kostet 100 $. Vielen Dank!
Dann fahre ich am Samstag an einen Badesee, um dort von den Mücken gefressen zu werden, bevor ich noch meinen Fahrradhelm richtig abgesetzt habe. So kurz war ich auch noch nie an einem See gelegen.
Damit war ich auch schon in bester Stimmung, um mich am Dienstag an meine Steuererklärung zu setzen. Man muss ja aus allem das Beste machen. Und verglichen mit 1 Billion Mücken oder der Spam-Mafia ist das Finanzamt fast schon sympathisch…
ps. Kann es sein, dass das deutsche Steuersystem das einzige auf der Welt ist, bei dem auch ein Diplom in Mathematik nicht ausreicht, um die Formulare zu verstehen?
























Am Wochenende ist mein Webserver plötzlich abgeschmiert. Wer mich kennt, sagt jetzt: der wahrscheinlichste Grund für dieses Verhalten saß wohl am anderen Ende einer SSH-Verbindung. Aber nein, ich hatte das ganze Wochenende nichts angerührt. Also alles sehr mysteriös. Also habe ich angefangen, die Logs zu durchforsten. Was ich dabei gefunden habe, hat mich nicht gerade glücklich gemacht. Es war offenbar kein Fehler auf Seiten des Servers, sondern: