Kopenhagen – im Regen
Mit dem Wetter habe ich in Skandinavien einfach kein Glück. In Schweden hat es damals auch erst mal drei Wochen geregnet. Aber dieses Mal sind es nur drei Tage, und ich bin in einer Stadt, die reichlich Museen zu bieten hat. So verbringe ich den Samstag im Nationalmuseum, das sehr zu empfehlen ist. Die Ausstellung ist sehr modern und gibt einen guten Einblick in die Geschichte Dänemarks von der Steinzeit über die Vikinger bis zu den Dänen im Jahr 2000. Es gibt auch eine große ethnografische Sammlung “The people of the world“, die durchaus sehenswert ist. Und das ganze ist auch noch kostenlos! Rechts im Bild ist übrigens jener legendäre Sonnenwagen.
Am Sonntag habe ich das Thorvaldsen Museum besucht. Der Mann in der Jugendherberge hatte mir hier Gemälde versprochen, aber wenn ich bei Frau E.-D. im Kunstunterricht irgendwas gelernt habe, dann dass Bertel Thorvaldsen der bekannteste Dänische Bildhauer aller Zeiten ist. Und tatsächlich gab es viel Marmor in seiner kunstvollsten Form zu sehen. An der Kasse hatte ich mal wieder typisch skandinavisches Spracherlebnis:
Ich: Could I please have an audio guido for the exhibition.
Nette Dame: Ja, und der Rucksack kommt aber ins Schließfach.
Meinen deutschen Akzent werde ich wohl nie verstecken können. Naja. Hier einige Eindrücke von Thorvaldsens Kunstwerken:
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