Okt
06
2009
0

Rückerstattung ein Mal anders

Dank meiner temporären Gedächtnisschwäche hatte ich ja noch einen Rückflug München-Nizza für das kommende Wochenende. Da die Hälfte des Ticketpreises aus Steuern und Gebühren besteht, dachte ich, dass die Swiss mir vielleicht diese erstattet, wenn ich den Rückflug storniere. Eigentlich eine klare Win-Win-Situation: Ich bekomme einen Teil von meinem Geld wieder, und die Swiss kann den Flug weiterverkaufen.
Die Dame von der Hotline war auch sehr freundlich (und sie hatte eine angenehme Stimme). Leider könne Sie mir die Gebühren nicht so einfach zurück erstatten. Da müsse sie erst die Preisdifferenz zwischen Round-Trip und Single-Trip berechnen. Das Ergebnis war, dass der Round-Trip 150 Euro ohne Steuern und Gebühren gekostet hat, während Single-Trip 450 Euro gekostet hätte. Es sähe also schlecht für mich aus. Als ich sie darauf gefragt habe, wohin ich die 300 Euro Differenz überweisen solle, falls ich den Flug nicht antrete, musste sie auch lachen.

Written by Andi in: Allgemein |
Okt
04
2009
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Wo ist der Witz?

Kann mir bitte jemand die Pointe von diesem Comic erklären:
XKCD comic nr. 532
(Das Original findet sich hier: XKCD.)

Mein Verdacht ist, dass das Ganze in die gleiche Richtung geht, wie folgender:

Ein Mann geht in die Kneipe und setzt sich an den Tresen. Als der Wirt fragt was er will, antwortet er: “Ich wette mit Dir um ein Bier, dass ich etwas in meiner Tasche habe, das Du noch nie gesehen hast!”
Der Wirt, mit allen Wassern gewaschen, geht auf die Wette ein.
Daraufhin öffnet der Gast seine Jackentasche und holt ein 30cm großes Männchen heraus und stellt es auf den Tresen.
Das Männchen sieht aus wie der berühmte Autor Simmel und geht den Tresen entlang, schüttelt jedem Gast die Hand und sagt: “Guten Tag, sehr erfreut, mein Name ist Simmel, ich bin Literat.”
Der Wirt, der sowas noch nie gesehen hat, ist völlig aus dem Häuschen und fragte ihn, woher er das Männchen hat. Daraufhin antwortet ihm der Gast: “Geh raus, die Straße entlang, bis Du an eine Ecke mit einer Laterne kommst. Dann reibe an der Laterne und es erscheint Dir eine gute Fee.”
Der Wirt rennt sofort los, kommt bei der Laterne an und befolgt die Anweisungen des Gastes.
Daraufhin erscheint ihm die gute Fee und gewährt ihm einen Wunsch.
Der Wirt überlegt nicht lange und sagt: “Ich hätte gerne 5 Millionen in kleinen Scheinen.”
Die Fee klopft mit ihrem Zauberstab an die Laterne und ‘Puff…’, der Wirt hat 5 Melonen in der Hand und um ihn herum lauter kleine Schweine.
Stinksauer geht er zu seiner Kneipe zurück und sieht seinen Gast noch am Tresen stehen. Er geht zu ihm und schimpft: “Deine Fee ist wohl schwerhörig, ich wollte 5 Millionen in kleinen Scheinen und bekomme 5 Melonen und lauter kleine Schweine.”
Da sagt der Gast: “Klar ist sie schwerhörig, oder dachtest du allen ernstes, ich wünsche mir einen 30 cm grossen Simmel???”

Written by Andi in: Allgemein |
Okt
02
2009
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Die Pest vom Acker

Kein Monsanto auf unseren Feldern!In der EU ist der Import von genmodifizierten Nutzpflanzen (GMOs) vorboten – bisher. Warum das so bleiben muss, zeigt die Geschäftspraxis des Chemiekonzerns Monsanto in den Vereinigten Staaten. Dort hat das Unternehmen mit seinem Gensaatgut inzwischen eine Monopolstellung, wie sie gefährlicher nicht sein könnte. Und das funktioniert so: Kauft ein Bauer Saatgut von Monsanto, so verpflichtet er sich, das Saatgut nicht selbst zu vermehren, sondern jedes Jahr neu von Monsanto zu beziehen. Falls dieser Bauer eines Tages entscheidet, Saatgut von einem anderen Hersteller zu kaufen, so muss er sicherstellen, dass sich auf seinem Feld kein einziges Samenkorn mit Monsantos Technologie befindet. Wer jetzt schon Knebelvertrag schreit, der hat Monsanto noch unterschätzt! Um verbliebene freie Bauern unter Kontrolle zu bringen, beschäftigt Monsanto eine ganze Armada von Privatdetektiven und Rechtsanwälten. Das Argument könnte nicht perfider sein: Wird – z.B. durch Pollenflug – Saatgut mit Monsanto Technologie in das Saatgut eines freien Bauern eingetragen, so verklagt der Konzern den Landwirt anschließend auf Schadensersatz und Zahlung von Lizenzgebühren. Und welcher Bauer kann es mit der Rechtsabteilung eines Konzerns aufnehmen, der jährlich 9 Milliarden Dollar Umsatz (davon 2 Milliarden Gewinn) macht?

Mehr zum Thema findet sich z.B. in der aktuellen Ausgabe des Fluter. Dieser wird vier Mal im Jahr von der Bundeszentrale für politische Bildung kostenlos herausgegeben.

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter:

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