Anonym und online
Heute habe ich einen sehr guten Vortrag über Anonymes Surfen gehört. Als unbedarfter Surfer hinterlässt man ja mehr als nur ein paar Spuren. In den meisten fällen stört mich das auch nicht weiter, aber vielleicht sollte man wenigstens über das Problem nachgedacht haben. Sonst passieren evtl. peinliche Dinge. Aber davon später mehr.
Nun zum Thema. Ein einziger Seitenaufruf produziert an mehreren Stellen Spuren:
- beim DNS-Server, wenn die URL aufgelöst wird,
- beim Verbindungsaufbau zum Webserver,
- bei der Anfrage am Webserver, und sogar
- bei der Darstellung der Seite im Browser.
Das können z.B. Informationen über die gesuchte Adresse sein (DNS-Server), über Browser und Betriebssystem (Anfrage) oder noch viel sensiblere Daten, wenn bei der Darstellung im Browser Java-Skript, Flash etc. aktiv sind. Peinlich ist das z.B. dann, wenn man vergisst, dass alle Browser den sogenannten Referrer, die Seite, von der man soeben kommt, an den Webserver übertragen. Aber vielleicht blendet das BKA ja absichtlich solche Informationen ein, um Verdächtige zu verunsichern? Siehe hier.
Wer also solche Informationen lieber für sich behalten will, muss etwas in die Trickkiste greifen. Aber das ist eine längere Geschichte, zu der ich vielleicht demnächst mehr schreibe.
Keine Kommentare »
RSS feed for comments on this post. TrackBack URL