Aug
31
2009
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Le Thoronet

Diesen Sommer fahre ich – zum ersten Mal seit sechs Jahren – zusammen mit meiner Familie in den Urlaub. Es geht an die französische Mittelmeerküste. Wie üblich bei Würfls steht eher Kultur als Meer auf dem Programm. Die erste Station ist ein altes Kloster in Le Thoronet.

Die Eindrücke lasse ich mal ohne Kommentar wirken:

Le Thoronet
Abbaye du Thoronet
Abbaye du Thoronet
Abbaye du Thoronet

Written by Andi in: Fotos,On Tour | Schlagwörter:, ,
Aug
20
2009
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Die wahre Einheit

zollWie viel Zoll sind ein Yard? Nun, ein Yard sind drei Fuß, und ein Fuß sind zwölf Zoll. Also sind 36 Zoll ein Yard. Andererseits ist eine Meile acht Furlong was wiederum 80 chain oder 1760 Yard ist. Eine Meile hat damit 63360 Zoll (1.609,344 Meter). Wer jetzt sagt, amerikanische Metrik wäre kein Problem, der möge mir doch bitte sagen, wie viele Kubikzoll eine Gallone sind? Natürlich meine ich die liquid gallon, nicht etwa die dry gallon oder die imperial gallon. Für die liquid gallon ist es nämlich noch ganz einfach:
1 US liquid gallon = 4 US liquid quarters = 16 US cups = 128 Flüssigunzen = 231 Kubikzoll
42 Gallonen ergeben dann die Einheit, in der Rohöl gehandelt wird, das Barrel (158,9872949 Liter). Eine liquid gallon entspricht demnach 3,785411784 Liter. Warum es dazu noch die imperial gallon (4,54609 Liter), die dry gallon (4,40488377 Liter) und die metrische gallon (4 Liter) gibt, oder warum eine trockene Gallone größer ist, als eine nasse, weiß der Geier. Die Amerikaner haben es sich bei der Umrechnung auch nicht gerade einfach gemacht, denn:

  • 1849463 Kubikyard = 311040000 US imperial gallon
  • 77 Kubikyard = 15552 US liquid gallon
  • 107521 Kubikyard = 18662400 US dry gallon

Und wie ist das in Old Europe?
1km = 1000 Meter = 10.000 Dezimeter
1 Liter = 1 Kubikdezimeter.

Wahrscheinlich sind wir einfach nicht so gut im Kopfrechnen wie die Amerikaner…

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter:
Aug
16
2009
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Auf der suche nach Mister Right

Gestern hatte ich ein Gespräch mit meiner Schwester über die Welt, das Leben und unsere Aussichten, ewig single zu bleiben. Das Ergebnis sieht ungefähr so aus:
Single-Stochastik

Written by Andi in: Allgemein | Schlagwörter:
Aug
10
2009
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Karwendel im Nebel

Heute waren wir im Karwendel. Die erste Bergtour des Jahres erst im August! Die Saison wird wohl keine großen Taten mehr hervorbringen…
Der Grad im Klettersteig
Der Klettersteig verläuft großenteils direkt auf dem Grat,…
Kein Land in Sicht
… den man manchmal mehr, und manchmal weniger gesehen hat.
Am Wegesrand
-
Der gemeine Bergesel
Auf der Brunnsteinhütte gibt es ein Exemplar des Asinus montanus – dem gemeinen Bergesel.

ps. Offensichtlich hatte ich bei meinem Sturz mal wieder mehr Glück als Verstand. Die Hand ist schon wieder fit.

Written by Andi in: On Tour | Schlagwörter:, ,
Aug
06
2009
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Es lief schon mal besser

Otto sagt zu dem Thema: Und aus dem Chaos sprach eine Stimme, lächle und sei fröhlich, es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war fröhlich und es kam schlimmer.

Ich bin nach vier Jahren wieder single, die Promotion kommt seit Wochen keinen Schritt voran, und weil’s nicht reicht, fahre ich gestern noch ungebremst gegen ein Brückengeländer. Dass nasses Holz glatt ist, und dass man sich auf glatten Flächen besser nicht in die Kurve legt, könnte man eigentlich wissen – muss man aber nicht. Die Erkenntnis setzt dann mit dem Aufschlag wieder ein.
Die übliche 3-Punkt-Landung (Schulter, Knie, rechte Hand) hinterlässt ihre Spuren, und ich verbringe den Vormittag beim Orthopäden. Nix gebrochen (“Da ist ein Knochen abgesplittert, aber wenn ihnen das nicht weh tut, muss es was Älteres sein.”), dafür vorsichtshalber Thetanus-Auffrischung. Das ist wohl die Impfung, die sich bei mir am meisten lohnt.

Das mit der Bergtour/Radtour/was-auch-immer-Tour ist dann wohl erst mal gestorben. Während ich mich in Selbstmitleid auflöse, fällt mir folgender Song “aus meiner Jugend” ein:

Ich stehe morgens auf, es ist halb drei.
Die Birne tut mir weh, ich könnte spein.
Als ersten hau ich mir den Fuß an meinem Nachttisch an.
Dann stolpere ich über das Telefonkabel und reiß es aus der Wand.
Ich kriege gerade noch den Vorhang zu fassen,
doch der hält auch nichts aus.
Drum haut´s mich schwungvoll auf die Fresse, meine Katze klatscht Applaus.
Ich steh wieder auf, und schmerzerfüllt reibe ich mir mein Gebein.
Und während ich auf einen Reißnagel trete, fällt´s mir wieder ein.

Heut ist ein guter Tag zum Sterben, so hat das Leben keinen Sinn.
Die Götter wollen mir den Spaß verderben, man gönnt mir keinen Lustgewinn.
Ein guter Tag zum Sterben, so macht das Leben keinen Spaß.
Bevor die Zähne ich mir ausbeiße, beiß ich lieber gleich ins Gras.

Im Kühlschrank ist die Stimmung, gut die Pilzkulturen feiern.
Eine fette Made grinst mich an, ich dreh´ mich um zum Reiern.
Die Eier zu weich, die Butter zu hart, der Kaffee fließt daneben.
Im Brot tobt sich der Schimmel aus, dann entfällt das Frühstück eben.
Mein Auto hat man demoliert, es hängt ein Zettel dran
von meiner Freundin, die mir sagt, was ich sie alles kann.
Sie führt die Sache näher aus, ich wäre zu oft blau.
Sie sagt mir damit lebe wohl, doch ich weiß ganz genau.

Heut ist ein guter Tag zum Sterben, so hat das Leben keinen Sinn.
Die Götter wollen mir den Spaß verderben, man gönnt mir keinen Lustgewinn.
Ein guter Tag zum Sterben, so macht das Leben keinen Spaß.
Bevor die Zähne ich mir ausbeiße, beiß ich lieber gleich ins Gras.

Ich schmeiß´ mich hinter’n Auto, ich schieß mir in den Fuß.
Irgendwie werd ich’s wohl schaffen, bevor ich noch mehr ertragen muss.

Beim Christoph steigt ´ne Party, mit letzter Kraft komm ich dort an.
An jeder Frau, die ich dort seh´, klebt schon ein Macker dran.
Als letztes bleibt mir nur der Rausch, was soll ich sonst noch hier.
Doch auch dieser Wunsch bleibt mir versagt, es gibt nur Pariser Bier.
Ich will mir einen Whiskey holen, die Hausbar ist mein Ziel.
Dort treff´ ich meine Freundin stöhnend mit Hannes beim Liebesspiel.
Ich steig ins Auto, fahre los und denke hoffentlich denkt die Frau,
die mir gerade vors Auto läuft, genauso wie auch ich.

Heut ist ein guter Tag zum Sterben, so macht das Leben keinen Spaß.
Bevor die Zähne ich mir ausbeiße, beiß ich lieber gleich ins Gras.
Ein guter Tag zum Sterben, so hat das Leben keinen Sinn.
Ich will den Spaß euch nicht verderben, auch nicht wenn ich gestorben bin.

(Ein guter Tag zum Sterben von JBO – gibts auch bei YouTube, wobei ich die Klassik-Version besser finde.)

Written by Andi in: Allgemein |

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