Der nackte Wahnsinn
So lautet die Überschrift zu einem Artikel, der heute im SZ-Magazin steht. Sehr empfehlenswert! Es geht um das Thema Datenschutz, Recht auf Privatheit – und exzessiven Internetexhibitionismus in sogenannten sozialen Netzwerken. Der Autor stellt dem kollektiven Volksaufstand anlässlich des letzten Zensus 1987 die freiwillige Selbstentblößung der heutigen Zeit gegenüber. Damals waren so banale Dinge wie die Erhebung des Familienstandes ein Thema für das BVG, heute kann man quasi der gesamten U30-Generation live beim Wechseln des Beziehungsstatus in StudiVZ etc. zusehen.
Zu dem Treiben auf diesen Seiten schreibt der Autor im SZ-Magazin:
Wenn man vor wenigen Jahren davon sprach, das ‘Profil’ eines Menschen zu erstellen, war damit zumeist das psychriatrische Gutachten eines Serienmörders gemeint.
Gut, ich bin auch nicht viel besser, würde meine Familie hier sagen. Immerhin schreibe ich ja einen Blog! Sie haben nicht unrecht – ein herrliches Thema. Wobei ich schon Wert darauf lege, dass ein Blog etwas anderes ist, als Facebook oder MySpace.
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