Aussprache und andere Kalamitäten
Heute habe ich zum ersten Mal im Frühstücksseminar vorgetragen. Hier trifft sich unsere kleine Arbeitsgemeinschaft zur Regularität, um abwechselnd Themen vorzustellen, mit denen man sich gerade beschäftigt. So hatte ich heute das Vergnügen, über Weak Regularity von Frieze und Kannan zu reden. Unter anderem habe ich dabei auch den ungarischen Mathematiker László Lovász zitiert und erfahren, dass man diesen Namen keinesfalls mit einem sch am Wortende aussprechen sollte. Sonst hört sich das an wie das ungarische Wort für Pferdepenis. Gut zu wissen!
Heute haben wir die erste Wohnung besichtigt. Nicht wirklich billig, nicht wirklich hübsch, nicht wirklich gut gelegen, aber immerhin. Trotzdem waren zehn Paar da, die sich interessiert durch die wenigen Räume schoben. Dann gab’s einen Fragebogen, den jeder Bewerber ausfüllen musste – neben den notwendigen Kontaktdaten auch beruflicher Status und Arbeitgeber, Netto-Einkommen und Kontoverbindung. Das ganze nennt sich dann rechtsverbindliche Selbstauskunft. Hallo? Kontoverbindung, wenn ich noch nicht mal aus der Ferne einen Vertrag gesehen habe? Ich glaube, die Kreditkartenmafia könnte sich in der Branche mal umsehen.
Ich habe mir auch etwas vorgenommen, was indirekt auch mit dieser Seite zu tun hat. Nachdem es ein teurer Spaß ist, einen eigenen Root-Server für einen Blog vorzuhalten, sollen Ende des Jahres so viele Webseiten auf dieser Maschine beheimatet sein, dass sich die laufenden Kosten tragen.