Drama mit Journal
Man sollte mich einfach an keinen Computer lassen. Ich war gerade dabei, die Verbindungs-Homepage zu warten, als mir folgender “kleiner” Fehler unterlief:
Auf den Server, auf dem die Homepage liegt, kann man sich nur per ftp einloggen. Dort wollte ich einen nicht leeren Ordner löschen, was anscheinend nicht so einfach ist. Wikipedia wusste die Antwort: ![commando] führt ein Shell-Kommando aus. Also mal schnell !rm -R * eingegeben und erst danach festgestellt, dass das Kommando nicht auf dem Server sondern lokal ausgeführt wird! Toll!
Dateien, die in der Shell gelöscht werden, tauchen natürlich nicht im Papierkorb auf, und das Dateisystem ext3 ist nicht gerade dafür bekannt, dass man gelöschte Dateien leicht wieder herstellen kann. Nach einigem Suchen bin ich auf das Programm ext3grep gestoßen, was mir die Dateien wenigstens teilweise gerettet hat. Ein dickes Dankeschön an den Autor!
Falls ihr in eine ähnliche Situation kommt: ext3grep HOWTO.
München-Zwickau dauert mit der Deutschen Bahn fünf Stunden, wobei die obligatorische Verspätung schon enthalten ist. Alex und ich kommen also Freitag um acht an und werden von Inga am Bahnhof abgeholt. Der erste Eindruck: Zwickau ist in großen Teilen schon wieder richtig hübsch, nur die Straßen sind etwas unheimlich, wenn man aus Schwabing kommt. Alle 50 Meter parkt ein Auto, Fahrbahn und Gehweg sind leer. Ein bisschen wie die Hauptstraße in High Noon um fünf vor zwölf. Dafür gibt es hier nicht nur die schicken Ost-Ampel-Männchen, sondern auch Ampel-Frauen.
