Apr
30
2008
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Hipp, Hipp hurra!

Andi als HamsterGestern habe ich mich also einvernehmlich von meinen vier Weisheitszähne getrennt. Das war weniger spektakulär, als ich es erwartet hätte. Wobei ich nicht die Sauerei gesehen habe, die wohl in meinem Mund abgegangen ist. Wirklich überrascht war ich, wie schmerzfrei, das ganze bisher verlaufen ist. Auch nach der lokalen Betäubung keine Probleme – wenn man mal von dem Versuch, eine Schmerztablette zu nehmen, absieht. Trinken ist nämlich gar nicht so einfach, wenn die Lippen unter Vollnarkose stehen…
Alexandra kümmert sich rührend um mich und ist fast schon enttäuscht, dass ich so wenig darnieder liege. Für die nächsten Tage hat sie mir Apfelmus, Schmelzflocken (ab dem vierten Monat), und Bebivita (ab dem zwölften Monat) verordnet. Die Begeisterung, mit der sie das ganze eingekauft hat, hat mich schon etwas zum Schmunzeln gebracht. Wer weiß, was da wieder für Reflexe bedient wurden?
Drei Tagesrationen
Mir geht’s also den Umständen entsprechend blendend, was sicher auch an Alexandra’s Globuli (Arnica D6, höchstens drei Mal drei pro Tag) liegt – oder an den 600er-Ibuprofen, die ich dazu einwerfe.

Written by Andi in: Allgemein |
Apr
28
2008
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Der Weisheit letzter Schluss

Es gibt Dinge auf der Welt, von denen kann man einfach nicht genug haben. Zähne gehören da offensichtlich nicht dazu. Jedenfalls sagt das mein Zahnarzt. 28 sind besser als 32, weshalb ich mich morgen zum Kieferchirurgen meines Vertrauens begeben werde. Zum Glück ist in der heutigen Zeit die Medizin sehr weit fortgeschritten, und es geht nicht mehr so barbarisch zu wie früher. Damals wurden Zähne noch mit einer Zange gewaltsam aus dem Kiefer gerissen. Das ist heute besser. Viel besser! Zuerst wird das Zahnfleisch aufgeschnitten und zur Seite geklappt. Dann wird die Zahnkrone abgefräst, um anschließend den restlichen Zahn in kleine Stücke brechen zu können. Diese kleinen Stücke lassen sich dann ganz einfach entfernen. Na dann viel Spaß!
Kiefer mit 4 Zähnen zu viel

Written by Andi in: Allgemein |
Apr
26
2008
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Server-Update

Ein Betriebssystem-Wechsel ist auf einem normalen PC schon kompliziert genug. Bei einem Webserver ist die Prozedur nochmal deutlich spannender. Vorbereitungen sind zu treffen, Pakete herunterzuladen, der Boot-Manager einzurichten. Und dann kommt der Knackpunkt, die Stunde der Wahrheit. Nur eine kleine SSH-Konsole verbindet mich mit dem Server. Der Server, der viel zu weit weg in einem Rechenzentrum steht – unerreichbar. shutdown -r now lässt ihn neu starten. Wenn ich jetzt etwas falsch konfiguriert habe, die falschen Pakte installiert sind, wenn ich irgendwo ein Anführungszeichen vergessen habe, dann gibt es keine Konsole mehr, mit der man etwas reparieren könnte. Dann müsste ich darauf warten, dass irgendjemand dort das ganze System wieder auf den Auslieferungsstand zurücksetzt. Stundenlange Neuinstallationen – eine grauenvolle Vorstellung. Nach 2 Minuten sehe ich das erlösende Password:_.

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter:
Apr
20
2008
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80 Kilometer Rückenwind

18 Grad, Sonne und Nord-West-Wind: beste Voraussetzungen für die erste Radtour des Jahres. Nach einem faulen Nachmittag mit meiner Familie breche ich auf zu großen Taten. Eugenbach, Bruckberg, Moosburg, Freising, das Isartal strahlt in der Sonne, die Straße fließt unter meinem Rad dahin. Später, unter der Dusche, kann ich die ganze Strecke, jeden einzelnen Kilometer, nochmals vor meinen Augen vorbeiziehen lassen. Die Landschaft, Straßenformen, Bodenwellen bleiben im Gedächtnis, aber ich könnte beim besten Willen nicht mehr sagen, woran ich in den drei Stunden gedacht habe. Während die Beine arbeiten treibt der Kopf durch Raum und Zeit. Gerade das mag ich am Tourenfahren, an den einsamen Straßen im Erdinger Moos.
Natürlich kommt auf den letzten 20 Kilometern der Einbruch. Das ist jedes Jahr so bei der ersten Tour. Nach zwei Stunden ist bei mir die Luft raus. Bei meinem Vorderrad ist die Luft erst nach drei Stunden raus. Da steht es schon im Wohnheim, ich habe schon geduscht. Glassplitter. München ist eben kein gutes Pflaster für Radfahrer…

Written by Andi in: On Tour | Schlagwörter:
Apr
13
2008
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Linux

Viele Leute schimpfen ja gerne auf Microsoft und würden deren Betriebssystem am liebsten zum Fenster raus schmeißen. Jahrelang habe ich auch fleißig mitgewettert, weil ständig irgendetwas nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt hatte. Dann kam der Punkt, wo ich gesagt habe: “Es reicht!” Also bin ich vor 50 Tagen auf Linux umgestiegen. Und zwar so richtig komplett. Seit dem schimpfe ich über Kubuntu, aber das ist eine andere Geschichte…
Linus vs. Skynet
Wer jetzt lacht, der hat sich schon mit dem Thema beschäftigt, aber ich kann auch allen anderen nur dem Umstieg empfehlen!

Dazu noch zwei aufmunternde Worte zur Wahl der Distribution:

“Mein Gott, selbst ein Huhn kann Debian installieren, wenn du genug Koerner auf die Enter-Taste legst.”

Thomas Koehler in de.alt.sysadmin.recovery

<@insomnia> it only takes three commands to install Gentoo
<@insomnia> cfdisk /dev/hda && mkfs.xfs /dev/hda1 && mount /dev/hda1 /mnt/gentoo/ && chroot /mnt/gentoo/ && env-update && . /etc/profile && emerge sync && cd /usr/portage && scripts/bootsrap.sh && emerge system && emerge vim && vi /etc/fstab && emerge gentoo-dev-sources && cd /usr/src/linux && make menuconfig && make install modules_install && emerge gnome mozilla-firefox openoffice && emerge grub && cp /boot/grub/grub.conf.sample /boot/grub/grub.conf && vi /boot/grub/grub.conf && grub && init 6
<@insomnia> that’s the first one

aus bash.org

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter:

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