Besinnung in Benediktbeuren
Meine Quellen – meine Ziele. So hatte Pfarrer Richard Götz unser gemeinsames Besinnungswochenende angekündigt. Dieses Wochenende ist es so weit. Zu zehnt fahren wir ins Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuren, wo unsere Einkehrtage stattfinden. Nach den vergangenen Wochen, die doch sehr viele Termine mit sich brachten, ist das eine wohltuende Zäsur.

Unser Seminarraum befindet sich in einem alten Wirtschaftsgebäuden des Klosters, einem riesigen liebevoll renovierten Vierkanthof. Hier treffen wir uns zu unseren Vortragsexerzitien – Ignatius von Loyola begleitet uns durch die Tage. Morgens und Abend versammeln wir uns im Meditationsraum, wo wir die kirchlichen Stundengebete, Laudes und Vesper, gemeinsam beten. Dabei stellt sich allerdings bei mir die Besinnung nicht so recht ein, weil ich zu sehr damit beschäftigt bin, die richtigen Einsätze für das Wechselgebet zu erwischen.

Eher besinnlich sind die Spaziergänge, die wir einzeln zwischen den Vorträgen unternehmen. Hier kurz vor den Alpen liegt schon ordentlich Schnee, und man hat einen herrlichen Blick auf die Benediktenwand. Am Sonntag scheint sogar die Sonne, was das ganze perfekt macht.

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