Regensburg – die steinerne Stadt
Literarisches Regensburg – ein Experiment, auf das ich mich spontan und ohne zu zögern eingelassen habe. Zusammen mit meinen Eltern bin ich gut zwei Tage in der alten Römerstadt und lerne dieses auf eine Art kennen,
wie sie wohl noch wenige kennen gelernt haben. Hinter dem Konzept LiteraTOUR verbirgt sich eine amüsante Kombination aus Stadtführung und Dichterlesung. Arthur Schnabl, seines Zeichens Journalist und Historiker, liest in verwinkelten Gassen und verschwiegenen Donauauen aus Werken deutscher und tschechischer Dichter und Romanauthoren. Immer abseits der großen Touristenmassen hören wir Werke von Georg Britting, Ian Skacel und einem ganzen Strauß anderer Schriftsteller, deren Name mir noch nie untergekommen war. Das hat seinen ganz eigenen Charme. Und dabei sehen wir noch so manche Ecke von Regensburg, die wohl auch die meisten Einheimischen noch nie bewusst wahrgenommen haben.

Eines der Wahrzeichen von Regensburg – die Steinerne Brücke
So habe ich neben Kirchen, Kreuzgängen und dem Kneitinger, Regensburgs bekannteste und, wie man mir versicherte, beste Brauerei, auch die Donauauen und das Kunstforum Ostdeutsche Galerie kennengelernt, wo wir eine Dichterlesung besuchten, die gleichzeitig ein hochkarätiges Klavierkonzert war. Mir bleibt nur zu sagen, dass ich die Veranstaltung jedem empfehlen kann, der sich etwas für Geschichte und Literatur interessiert. In meinem Alter wird man dann allerdings oft wie ein bunter Hund angesehen, wobei die Damen es ja sehr reizend fanden, dass sich auch die Jugend für Kultur interessiert.
Mehr Infos gibt es auf der Homepage von Begegnung mit Böhmen.

Lesung in den Donauauen

Von Pfaffen und Poeten

Wie gesagt – ich war der bunte Hund
Mehr Bilder findet ihr hier.











