Am Samstag war ich auf einer Geburtstagsparty. Schorsch feierte seinen 24. (“Die größte natürliche Zahl, die durch alle natürlichen Zahlen kleiner ihrer Wurzel teilbar ist.” – aus der Einladung) Die Feier war witzig, und ich habe mal wieder festgestellt, dass nette Leute auch sympathische Freunde haben. Was ich jetzt nicht automatisch auf die Computer-Spiele-Fraktion erweitern würde, da ich mit selbigen zu wenig geredet habe, um das beurteilen zu können. Ihr wisst ja: “… World of Warcraft … Frozen Throne … mein Char … “
Nach der Party hatte ich noch ein lustiges Intermezzo an der Tankstelle. Eigentlich hätte ja meine Schwester tanken sollen, aber ich habe das Auto in München praktisch leer bekommen. Bis ich beim Georg war, war die Tankanzeige bereits im roten Bereich und hat geblinkt wie der Christbaum von unseren seltsamen Nachbarn. Irgendwie hatte ich schon den Verdacht, dass ich die restliche Nacht mit einem Kanister in der Hand nach der nächsten Tankstelle suchen würde. Aber ich hatte Glück:
- 01:50 Tankstelle gefunden
- 01:56 67 Liter getankt (bei einem 70-Liter-Tank)
- 01:58 Kasse sagt zu meiner EC-Karte: Vorgang kann nicht abgeschlossen werden
- 02:03 Geldautomat an der Tankstelle sagt: Auszahlung momentan nicht möglich
- 02:16 Geldautomat der Sparkasse sagt: Auszahlung an Fremdkunden momentan nicht möglich
- 02:27 Kassier sagt: “Wos mach’mo denn do jötzt?”
Ergebnis der ganzen Aktion: 4 Cent/Liter gespart, weil nicht in München getankt, dafür 20 Kilometer in der Gegend rumgefahren, eine dreiviertel Stunde mit Tanken und Zahlen vertan, zum ersten Mal in meinem Leben an einer Tankstelle eine Einzugsermächtigung unterschrieben. Ole, ole!
Heimgekommen bin ich dann um halb vier.
Am Sonntag fahre ich dafür mit dem Rennrad nach München. Kein Tanken, kein Stress, und höchstens 2g/km CO2-Emissionen.