Mrz
31
2007
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Bilderrätsel

Samstag ist Siemenstag. Hier hat einer der Hauptsponsoren der ganzen Veranstaltung die Gelegenheit, sein Unternehmen zu präsentieren. Wie vor zwei Jahren macht das Herr G. Und wie damals ist seine Lieblingsphrase “This is clear“, was er nach jedem zweiten Satz einschiebt. Das beste an der ganzen Aktion ist, dass wir am Nachmittag frei haben und in der Stadt unterwegs sind. Zuerst besichtigen wir das Russische Museum, so etwas wie eine Nationalgalerie des Zarenreichs. Kurz gesagt: es war beeindruckend!
Anschließend haben wir eine weitere Sehenswürdigkeit im Stadtzentrum besucht. Dabei sind folgende Bilder entstanden:
Eine Kuppel auf der Isaaks Kathedrale
Keine Ufo aus dem All, sonder…
Aussicht nach Westen
… die Kuppel der Isaaks Kathedrale
Aussicht nach Westen
Aussicht nach Westen von selbiger

Written by Andi in: On Tour,St Petersburg | Schlagwörter: ,
Mrz
30
2007
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Eremitage

Pflichtprogramm für jeden Aufenthalt in St. Petersburg ist ein Besuch in der Eremitage auch Winterpalast genannt. Dieser Palast ist die ehemalige Winterresidenz der russischen Zaren und Zarinnen gewesen. Heute ist es wohl eine der größten Gemäldesammlungen der Welt. Hier hängen wohl mehr Rembrands und Picassos als in den Niederlanden und in Spanien. Offensichtlich war es über zwei Jahrhunderte Lieblingsbeschäftigung der Regenten, europäische Kunstsammlungen aufzukaufen und hier einzulagern. Dabei wären die Räume bzw. Säle schon beeindruckend genug:
Der Thronsaal
Hier empfing der Zar seine Besucher
Der Saal der Wachen
Der Saal der Wachen
Einer der alten Meister
Nur einer von vielen alten Meistern

Written by Andi in: On Tour,St Petersburg | Schlagwörter: ,
Mrz
30
2007
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Verbockt

Heute hatte ich meinen Vortrag: “Basic Concepts of Differential Algebra“. Eigentlich nichts Aufregendes, nur ein algorithmischer Ansatz zur Integration von sogenannten elementaren Funktionen. Der Vortrag ist soweit auch ganz gut gelaufen – hätte ich mich nicht am Schluss leichtsinnig zu einem Beispiel hinreißen lassen, das ich mir vorher nicht überlegt hatte. Damit bin ich dann ziemlich in den Waldgelaufen, weil der Algorithmus nur Nonsens abgeliefert hat. Ich hab erst in der anschließend Diskussion gecheckt, dass das Beispiel schlicht und ergreifend die Voraussetzungen des zugrunde liegenden Satzes in keiner Weise erfüllt. Dumm auch!
Was haben wir gelernt?

  1. Man denkt nie an alle Fälle, die interessant sein könnten, und
  2. Man sieht die wichtigen Punkte nicht mehr, sobald sie mit riesigen Buchstaben auf eine Leinwand projiziert werden, vor der man unmittelbar steht.

An der Tafel

Written by Andi in: On Tour,St Petersburg | Schlagwörter: ,
Mrz
29
2007
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Pilot – Rockkonzert

Russisches Rockkonzert

Wer hätte das gedacht! Heute war ich auf einem russischen Rockkonzert. Die Gruppe heißt Pilot und spielt russischen Rock. Ohne unsere Gastgeber hätten wir uns nie in den Hinterhof getraut, in dem der Eingang zum Club war. Gruppen von metallbewehrten und lederbejackten Punks säumen den Durchgang, vor dem Eingang liegt die erste Alkoholleiche. Aber innen: strickte Sicherheitskontrollen und äußerst zivilisierte Konzertbesucher. Leider verstehen wir kein Wort, aber die Stimmung kommt gut rüber. Die Band hat zwei Gitarristen, einen Keyboarder, der auch Violine spielt und dabei das Instrument ziemlich malträtiert und natürlich einen Drummer. Im Repertoir sind lieder zum Pogen sowie Songs, bei denen die Feuerzeuge geschwenkt werden und eine plötzliche Pärchenbildung auftritt. Bei ersteren springt der Mensch mit der Violine wie ein Berserker über die Bühne und hämmert mit dem Bogen auf seine E-Geige ein. Nach eineinhalb Stunden ist die Show leider auch wieder vorbei und alles strömt friedlich nach Hause. Yeah!
Pilot - Plakat
Der Name heißt tatsächlich Pilot!

Written by Andi in: On Tour,St Petersburg | Schlagwörter: ,
Mrz
28
2007
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Bliny

Einige Teile des Friedhofs sind noch sehr renovierungsbedürftigNach der heutigen Kurssitzung haben wir einen Ausflug zum Alexander Nevsky Friedhof gemacht, wo auch Euler beerdigt ist. Allerdings war selbiger gerade nicht zu besichtigen, weil sein Grab wohl renoviert wird. Pünktlich zu seinem 300. Geburtstag. Weil wir alle hungrig sind, machen wir uns anschließend auf die Suche nach einem Restaurant.
Essen in St. Petersburg ist auch nicht einfach. Insbesondere nicht, wenn man Fastfood umgehen möchte. Wobei es hier eine Sorte gibt, die fast schon wieder Kultur ist. Bliny, das sind frische Pfannkuchen mit Füllungen aller Art, sind echt lecker. Es gibt eine Kette, die übersetzt Teapot heißt und nichts anderes verkauft als Pfannkuchen. Dafür gibt es eine riesen Auswahl: Hühnchen mit Rahmsoße, Schinken mit Champignons, Käse, Kavier und natürlich süße Füllungen von einfachem Sirup bis zur Beeren-Quark-Creme. Dazu gibt es wie überall in der Stadt Tee und als Vorspeise Fleischsalat mit Bohnen. Bon Apetit!

Plini im Teapot

Written by Andi in: On Tour,St Petersburg | Schlagwörter: ,

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