Zurück in Göteborg
Ich bin wieder in Schweden. Dieses Mal nicht für vier Monate, sondern nur für vier Tage. Wir starten in München bei strahlendem Sonnenschein und +10 Grad. Das Flugzeug ist relativ leer, ich habe eine ganze Sitzreihe für mich allein. Kapitän Hansen begrüßt uns an Board und verspricht uns, eine halbe Stunde schneller in Göteborg zu sein, als geplant. Das schaffen wir auch, aber vor der Landung werden wir ordentlich durchgeschüttelt – schwedische Windverhältnisse eben. Angeblich hat es -7 Grad, aber bei Halb-Orkan fühlt sich das eher wie Sibirien im Frühling an.
Moderner Personenverkehr ist was tolles. Am Vormittag in München über den Marienplatz laufen, am Nachmittag in Göteborg in die Uni gehen. Dort, also in Chalmers, besuche ich meine Dozeten aus dem letzten Quarter, um über meine Klausurergebnissen und deren Anerkennung in Deutschland zu reden. Wie es aussieht habe ich in Netzwerksicherheit zwar eine 5 bekommen, aber halt nur sehr knapp. Da wird sich in Deutschland nichts mehr erfeilschen lassen. Egal.
Anschließend gehe ich zu Willys. Schwedische Supermärkte – wie habe ich sie vermisst. Wir haben einen groben Plan gemacht, was wir so die nächsten Tage kochen wollen, und wenn der nächste Supermarkt zwei Kilometer weg ist, dann kauft man so ein, dass man nur ein Mal gehen muss. Wir, das sind übrigens Sabine und ich. Sabine war so nett, mich für die kommenden Tage zu beherbergen.


Nicht auf dem Bild zu sehen: ein lauer Westwind bei deutlichen Minusgraden mit Böen bis zu 60km/h
1 Kommentar »
RSS feed for comments on this post. TrackBack URL
Servus Andi,
bei der Geschwindigkeit, mit der du deinen Blog aktualisierst muss man sich schon fragen, ob du überhaupt noch Freizeit hast.
Viel Spaß noch in Schweden.