Sep
04
2010
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Schwarze Löcher in Garching

Was ist da los? Der Webserver der Fakultät offline, der Mailserver weg, sogar der Server vom Lehrstuhl ist verschollen. Die ganze Mathematik scheint im digitalen Nirvana. Bin ja mal gespannt, ob das irgendjemand in einem unerwarteten Anfall von Arbeitseifer vor Montag repariert. Andernfalls war es vielleicht keine gute Idee, meine Rechner gegen den Server von M9 zu synchronisieren…

Written by Andi in: Internet |
Aug
27
2010
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Ohne größere Verluste

Heute ging der Workshop auf Frauenchiemsee zu Ende. Die extremalen Graphentheoretiker haben sich wieder in alle Welt zerstreut, und welche Ergebnisse diese Konferenz ermöglicht hat, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Insgesamt glaube ich, dass alle recht zufrieden mit dem Verlauf waren; alles wichtige ist ja auch gut gelaufen. Und ich habe auch mindestens ein interessantes Problem mit nach Hause gebracht, über das ich noch ein paar Tage nachdenken werde; auch wenn es vermutlich aus der Kategorie ‘schön aber unlösbar‘ ist. Aber man weiß ja nie.

Über das Kloster und die Benediktinerinnen gibt es natürlich auch noch etwas zu berichten. Einen Abend haben wir in einer kleinen Gruppe am Stundengebet teilgenommen – und prompt zwei Lesungstexte erwischt, die man eigentlich nicht unkommentiert stehen lassen konnte. Manchmal ist es eben nicht leicht, den Katholizismus zu verteidigen. Zum Beispiel dann, wenn du mit einer jungen, selbstbewussten Professorin folgenden Text verkündet bekommst:

“Denn die Frau soll nicht lehren, sie soll nicht über den Mann herrschen, [..] sie kann nur geheiligt werden, indem sie Kinder gebärt”
(frühchristlicher Text nach Timotheus 1 2,12-15)

So steht es jedenfalls im Brevier der Benediktinerinnen. Meine Begleiterin kommentiert das folgendermaßen: “Manchmal gehe ich einfach in die Kirche, damit ich wieder weiß, warum ich nicht mehr in die Kirche gehe.” Was soll ich da noch sagen?

Insgesamt hatte ich also eine sehr interessante und unterhaltsame aber auch herausfordernde Woche. Das einzige, was es nicht gebraucht hätte, war, dass ich meine Sonnenbrille am Donnerstag beim Schwimmen im Chiemsee versenkt habe. An jenem Steg so ziemlich genau da, wo das Boot geparkt ist. Genau da, wo das Wasser gut vier Meter tief und der Seegrund voller Pflanzen ist. Da haben auch eine Stunde Tauchgänge nichts mehr gerettet. Und mit dem Untergang der Sonnenbrille kamen Erinnerungen an zehn Jahre voller gemeinsamer Radtouren, Klettersteige, Sandstrände und Südsonne wieder an die Oberfläche. Was hatten wir gemeinsam erlebt! Jetzt lugen die Fische durch ihr prächtiges Violett und meine drei Dioptrien. Wer weiß schon, wie viele Chiemsee-Saiblinge kurzsichtig sind?

Written by Andi in: Job,Mathematik |
Aug
25
2010
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Postcards from Paraguay


Or from Frauenchiemsee. Dort sind wir seit Mittwoch auf unserem Workshop über Extremal and Probabilistic Combinatorics. Das heißt: extrem viele Graphentheoretiker auf einem Haufen, und thematisch vielleicht die beste Konferenz, die für meine Promotion möglich ist. Ich habe jetzt nicht gerade fachlich einen Durchbruch erlebt, aber viele Namen, die man oft auf Veröffentlichungen sieht, haben plötzlich ein Gesicht bekommen.

Der Zeitplan des Workshops lässt auch viele Gelegenheiten, die Menschen kennen zu lernen. An den Depressionsfaktor – klar, sie spricht Koreanisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Tschechisch und ist mit Anfang 30 Professorin – habe ich mich inzwischen schon ganz gut gewöhnt, weshalb ich das ganze auch immer mehr genießen kann. Außerdem haben wir schickes Freizeitprogramm: täglich im Chiemsee schwimmen, über das Leben in aller Herren Länder reden und am Seeufer sitzen, während Olly Gitarre spielt und singt. ‘Postcards from Paraguay‘ von Mark Knopfler zum Beispiel.

Written by Andi in: Job,Mathematik | Schlagwörter:, ,
Aug
18
2010
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Datenvernichtung leichtgemacht

Ich weiß schon, warum ich inzwischen bei Backups solche Paranoia entwickelt habe. Es ist einfach notwendig! Die alte Erkenntnis ist ja, dass der Benutzer die größte Gefahr für die eigene Festplatte ist. Unfreiwillig belege ich diese These mit frustrierender Regelmäßigkeit. Immerhin werden meine Methoden dabei immer ausgefeilter. Hier mein neuster Erfolg:

cd /mnt/Musik/Pop/Falco/Out Of The Dark
find . -iname “*.mp3″ -exec eyeD3 -a Falco -A “Out of the Dark” {} \;

Damit wollte ich ein paar Musikdateien mit passenden Meta-Daten versorgen. Das Kommandozeilen-Tool eyeD3 ist dabei sehr hilfreich. Aber wie habe ich es damit geschafft, einen großen Teil meiner Konfigurationsdateien (für Thunderbird, Firefox, Bash, ssh,…) zu erlegen?

Der erste Fehler war, die Leerzeichen im Pfadnamen nicht zu maskieren, weshalb ich in meinem Home-Verzeichnis hängen blieb. Dann hat find aus mir unbekannten Gründen jede Datei an eyeD3 weitergereicht, dass dann wiederum ID3-Tags in diese Dateien geschrieben hat. Unabhängig davon, ob es sich um das mp3-Format gehandelt hat oder nicht. Und voila – schon kann man nach dem Backup kramen. Normal ist mein Glück mit EDV aber nicht, oder?

Written by Andi in: Computer | Schlagwörter:
Aug
17
2010
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Barcelona

Bin heute aus Spanien zurückgekommen. Drei Tage Barcelona und Kultur. Für Strand wäre auch ein Nachmittag eingeplant gewesen, aber dafür war’s nicht warm genug. Immerhin hat es (fast) nicht geregnet. Was wir letztendlich gemacht haben, schreibe ich vielleicht demnächst. Jetzt gibt es erst Mal ein paar Impressionen:

Written by Andi in: Fotos,On Tour | Schlagwörter:,

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